Impfen gegen Corona – einziger Ausweg aus der Krise?

Dr. med. Petra Barron im Interview mit Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)

Das Thema Impfen beschäftigt weiterhin viele Gemüter und nimmt gerade einen immer größeren Raum in unserer Gesellschaft ein. Weltweit wird nachdrücklich der ganzen Bevölkerung – bis auf Kinder unter 12 Jahren – zur Impfung geraten. Auch in unserem Land wird in zahlreichen hochkarätigen medizinischen Medien sowie in allen öffentlichen Medien sehr dringlich zum Schutz für sich und andere eine sichere, geprüfte und wirksame Impfung zur Prävention einer Covid-Erkrankung empfohlen. Auf der anderen Seite tauchen immer wieder Bedenken und sogar Warnungen auf. Dies verunsichert viele Menschen.

Bevor Sie das folgende Interview lesen, bitten wir Sie, sich diesen kurzen Beitrag mit dem Titel „Das Expe- riment“ anzuschauen, der auf den ersten Blick gar nichts mit unserem Thema zu tun hat. https://www.youtube.com/watch?v=TX94T3T6o3w

Das Interview ist als ein Appell an die Eigenverantwortung jedes einzelnen Menschen gedacht, im Kon- text des Impfthemas für sich und die persönliche Gesundheit eine gute Entscheidung zu fällen.

Lieber György, wie schätzt du bzw. die GfBK dieses Thema ein? Gibt es Besonderheiten für Menschen mit Krebserkrankungen?
Alle auf dem Markt befindlichen Impfstoffe gegen Covid-19 (BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) haben keine Zulassung im herkömmlichen Sinn, sondern eine sogenannte „Pandemie- Zulassung“. Das ist eine Art Notfall- oder bedingte Zulassung, die verbunden ist mit strengen Auflagen. So müssen alle Impfstoffhersteller innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre fehlende Studien und Prüfungen der Impfstoffe nachliefern, die in den beschleunigten Verfahren und der Rekordzeit der Herstellung nicht präsentiert werden konnten und teilweise noch laufen.

Viele Menschen werden sich fragen: Lasse ich mich impfen oder nicht?

Für an Krebs erkrankte Menschen stellt sich diese Frage in besonderem Maße. Welches Risiko gehe ich ein, wenn ich mich als Teil einer stärker gefährdeten Gruppe nicht impfen lasse? Und welches Risiko gehe ich ein, wenn ich mich impfen lasse? Welche Kriterien lege ich für mich an? Wie kläre ich das mit meiner Familie? Viele Menschen, die nicht von Krebs betroffen sind, stehen auch aus unterschiedlichsten Gründen vor der – nicht gerade einfachen – Entscheidung, ob sie sich gegen Covid-19 impfen lassen sollen oder nicht. Manche wollen sich aus Angst vor einer eigenen schweren Erkrankung impfen lassen. Weitere, weil sie denken, dass sie dann andere nicht mehr anstecken können. Wieder andere möchten einen Beitrag zur Herdenimmunität leisten, oder sie befürchten sozialen Druck und Missbilligung. Aber es wird auch aus beruflichen Gründen nachdrücklich vermittelt, dass es wichtig ist, sich mit den neuen Impfstoffen impfen zu lassen. Auf der anderen Seite stehen – auch unter den Krebskranken – viele Menschen, deren Angst vor den neuartigen Impfstoffen und einer Impfpflicht größer ist als die vor dem Coronavirus an sich.

”Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch, dort treffen wir uns“ - Rumi

Gern möchte ich versuchen, in diesem Interview einige Denkanstöße zu geben. Es ist mir wohl bewusst, dass jede Äußerung zu dem Thema, die nicht eine Mehrheitsmeinung abbildet, eine besondere Gratwanderung ist. Doch es gibt ein paar wesentliche Grundsätze. Zum Beispiel jenen, dass die mittel- bis langfristige Beurteilung der Impfung gegen Corona ein offener Diskurs sein muss. Wenn wir eines sicher wissen, dann das, dass sich Meinungen auch in der Wissenschaft ändern, selbst wenn es manchmal Jahre oder Jahrzehnte dafür braucht. „Es gibt einen Ort jenseits von richtig und falsch, dort treffen wir uns“, sagte der Weise Rumi schon vor sehr langer Zeit.

Wie siehst du das: Wird die Coronakrise durch das Impfen beendet?

Es ist ein Kennzeichen der Gegenwart und geschah auch schon vor Corona zunehmend, dass extrem an der Oberfläche und einseitig argumentiert wird. Menschen lassen sich leicht ablenken und suchen in alle Richtungen, sich oft sehr emotional wie auch polar abzugrenzen. Mich stört dabei, dass viele sich nur an der unmittelbaren Oberfläche mit dem Virus beschäftigen und meinen, durch das Impfen dieses unliebsame Thema abschließend erledigen zu können. Obwohl sich Menschen einfache, leicht nachvollziehbare Erklärungen oder Modelle wünschen, gibt es auf ein solch komplexes Geschehen und seine Hintergründe keine einfachen Antworten. Der in diesem Kontext immer wieder auftauchende Begriff der Alternativlosigkeit ist meines Erachtens fehl am Platz. Es wird beispielsweise die Tatsache außer Acht gelassen, dass ein gut funktionierendes körpereigenes

Wie empfindest du die Berichterstattung über die Pandemie und nun auch über die Impfung?

Die Erkrankung Covid-19 kann ganz schlimm in ihrer Auswirkung, in ihrem Verlauf bis hin zu möglichen Todesfolgen sein – das kann und sollte niemand infrage stellen. Dennoch geben die immer wieder

dazugelernt, und es gibt eine Menge schulmedizinische sowie naturheilkundliche Ansätze, den Verlauf zu

Immunsystem der potenziell stärkste Verbündete in

einer Auseinandersetzung mit Viren ist. Zudem hat man auch bei der Behandlung von Covid-19 inzwischen

beeinflussen, sodass wir hier nicht von Alternativlosigkeit sprechen können. Darauf werden wir später noch

etwas genauer eingehen.

genannten Inzidenzwerte und medial verbreiteten Schreckensbilder nicht die tatsächlichen klinischen Infektionszahlen und Verläufe wieder. Das individuelle Risiko, an Corona zu erkranken, ist für das Individuum schwer kalkulierbar. Es wird aufgrund fehlender Bezugsgrößen in den Medien häufig massiv überschätzt. Traurig bin ich über die Tatsache, dass SARS-CoV-2 und Covid-19 maximal dramatisch und folgenreich dargestellt werden, während die neuartigen Impfstoffe tendenziell als maximal wirksam und harmlos präsentiert werden – anstatt beides in Relation zu setzen, um ein etwas realistischeres Bild zu zeichnen. Wir dürfen in der Diskussion des Themas, das für uns nunmehr seit anderthalb Jahren den Alltag bestimmt, nicht vergessen, dass es leider für uns Ärzte und Ärztinnen unzählige andere schwer beherrschbare Krankheiten gibt, die momentan fast alle in den Hintergrund gedrängt werden und über die niemals in diesem Ausmaß berichtet wird. Jeder Tod ist schmerzhaft und tragisch. Ganz zu schweigen von den vielen anderen schwerwiegenden Problemen und Krisen, die momentan die ganze Menschheit herausfordern.

Siehst du die Coronaimpfung eher als Rettung oder Risiko?

Um einem Pandemiegeschehen wirksam zu begegnen, kann und darf das Impfen nicht als alleinige Rettungsmöglichkeit gesehen werden, weil wir in Anbetracht der Komplexität unseres heutigen Lebens nicht mit einer Maßnahme allein ein Problem aus der Welt schaffen können, auch wenn diese Maßnahme für einige Menschen durchaus hilfreich sein mag.

Die Möglichkeiten des Impfens bei sinnvollen Indikationen und mit langfristig gesicherten Erkenntnissen möchte ich nicht grundsätzlich infrage stellen. Es soll und kann im Rahmen unseres Gesprächs nicht darum gehen, pauschal vom Impfen abzuraten. Eine solche Entscheidung ist idealerweise im Einzelfall gründlich (mit einer Hausärztin oder einem Hausarzt) abzuwägen. Insbesondere und gerade in der Situation einer Krebserkrankung und möglicherweise unter laufender, invasiver Therapie.

”Unser körpereigenes Immunsystem ist unser wichtigster Verbündeter.“

Auch wenn offiziell bislang in unserem Land keine Impfpflicht gegen Covid-19 gesetzlich fixiert ist, so hat sich in vielen Berufsgruppen und Institutionen ein sozialer Druck aufgebaut, dem sich manche(r) gar nicht mehr zu entziehen wagt oder entziehen kann. Wenn unter der Hand beispielsweise befristete Arbeitsverträge nur bei erfolgter Impfung verlängert werden, dann ist das im Kontext dieses Themas sicher nicht in Ordnung.

Wie bewertest du die Aussagen von den Regierungen, dass die in der EU sich auf dem Markt befindlichen Impfstoffe gegen Covid-19 „sicher, wirksam und geprüft“ sind?
All drei Aussagen, z.B. in Rundschreiben der Landesregierung BW an aller Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes, mit der Aussage, die Impfstoffe seien alle sicher, geprüft und wirksam, sind für mich als Arzt fragwürdig.

Die drei Adjektive mögen vielleicht in fünf oder zehn Jahren zutreffen, heute stimmen sie so auf gar keinen Fall. Sicher kann ich es erst sagen, wenn ich die Wirkungen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen über einige Jahre beobachtet habe, wie das auch bisher in der Medizin immer verlangt und durchgeführt wurde. Gerade seltene und zeitversetzt auftretende Nebenwirkungen können in der Kürze der Zeit nicht erfasst werden, wie man in der Vergangenheit zum Beispiel beim Impfstoff gegen die Schweinegrippe sehen konnte, wo ebenfalls übereilt die Zulassung erteilt und diese dann wieder entzogen wurde, nachdem es in Einzelfällen zu Narkolepsie gekommen war.

Wirksam heißt momentan, dass über einige Monate eine Antikörperbildung im Organismus stattfindet und mögliche schwere Krankheitsverläufe abgeschwächt werden. Vor allem kann aufgrund der kurzen Zeit nicht gesagt werden, wie lange diese Antiköperbildung anhält und ob sie auch nach einem halben Jahr noch

wirksam gegen das Virus schützt. Vieles scheint allerdings dafür zu sprechen, dass durch die Impfung die Sterblichkeit einer klinischen Covid-Erkrankung gesenkt werden kann.

Was wäre aus deiner Sicht vorrangig noch zu untersuchen?

Nicht hinreichend geklärt ist, inwieweit eine Übertragung auch nach einer Impfung weiterhin stattfindet und somit ein Geimpfter durchaus auch Menschen weiterhin anstecken kann. Hierzu findet meines Erachtens zu wenig Aufklärung statt, denn viele Menschen entscheiden sich für eine Impfung, um andere zu schützen. Man muss zwischen einer klinischen Immunität, bei der die geimpfte Person selbst zu einem gewissen Maß geschützt ist, unterscheiden von einer sterilen Immunität, nach der der Geimpfte keine Erreger mehr weitergeben kann. Für die Impfung gegen Covid-19 trifft Letzteres aber nicht zu. Ein Appell an die Solidarität im Hinblick auf Herdenimmunität ist hier also momentan nicht wirklich begründet oder muss vor allem für gesunde, junge Menschen sehr gut abgewogen werden.

Auch wenn sich heute rückblickend auf einige Monate des Impfgeschehens durch die breite Anwendung auch eine Wirksamkeit bei Vorerkrankungen usw. abzuzeichnen scheint, so sind diese Ergebnisse noch nicht in wirklich geprüften Doppelblindstudien erhärtet oder in anerkannten Fachzeitschriften publiziert.

Gerade für Patienten mit Vorerkrankungen gibt es nur relativ wenige Daten zur Wirksamkeit. So scheinen das Ansprechen und damit die Wirksamkeit zum Beispiel bei hämatoonkologischen Erkrankungen wie der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) und dem Multiplen Myelom ähnlich wie auch bei verschiedenen anderen Impfstoffen zuvor deutlich eingeschränkt. Die Autoren der Studien empfehlen die Impfung möglichst vor Therapiebeginn.1

Wirklich geprüft wurden die Vakzine vor der bedingten Zulassung fast ausschließlich an gesunden Menschen ohne Vorerkrankungen. Zu einer einigermaßen objektiven Betrachtung des Geschehens muss ein Querschnitt der gesamten Bevölkerung und nicht eine Auswahl vorwiegend junger Menschen mit der Impfung in Studien systematisch untersucht werden. So konnten seltene Nebenwirkungen erst

allergischen Reaktionen auf den BioNTech/Pfizer-Impfstoff, was zur Folge hatte, dass dort Menschen von

nach Beginn

der Massenimpfung in der Bevölkerung entdeckt werden. In Großbritannien kam es zu zwei schweren

der Impfung abgeraten wird, die bereits auf Nahrungsmittel, Impfstoffe oder Medikamente schwerere

allergische Reaktionen hatten.2

Auch in Deutschland sind Anaphylaxien nach Einsatz der drei bisher verfügbaren Impfstoffe von

Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca aufgetreten. Laut Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)

wurden etwa elf Fälle auf 1 Million verimpfter Dosen gemeldet. Das PEI hat zusammen mit Experten des

Robert-Koch-Instituts (RKI) ein Flussdiagramm entwickelt, um die Vorgehensweise nach aufgetretener

Anaphylaxie nach mRNA-Impfung und bei Personen mit jeglicher Allergie in der Anamnese aufzuzeigen.

Demnach sollen Personen, die nach einer ersten Impfdosis eine Anaphylaxie oder eine schwere allergische

Reaktion mit Luftnot entwickelt hatten, keine zweite Dosis erhalten.3


Bisher gibt es ferner keine Vergleichsstudien zwischen den Impfstoffen sowie zu den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Auch zu gemischten Impfungen mit verschiedenen Impfstoffen der Erst- und Zweitimpfung, wie sie in Deutschland nun oft bei AstraZeneca und BioNTech praktiziert werden, gibt es kaum Daten.

Bleiben wir bei der Wirksamkeit. Es wird beispielsweise von einer 95%igen Wirksamkeit des BioNTec- Impfstoffes gesprochen und in der Öffentlichkeit diskutiert. Ist das nicht eindeutig genug?
Prof. Dr. Wolfgang Ludwig, langjähriger Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, sagt treffend zu dieser Aussage: „95%ige relative Wirksamkeit, das bedeutet eigentlich recht wenig.“ Wie lässt sich diese Aussage erklären? 95% scheint auf den ersten Blick doch recht viel zu sein.

Um zu verstehen, was Professor Ludwig damit meint, muss man sich mit den Begriffen einer relativen und einer absoluten Wirksamkeit bzw. Risikoreduktion beschäftigen4. Denn während die absolute Zahl sich auf sämtliche Untersuchten bezieht, wird mit der relativen Wirksamkeit nur ein Teil erfasst. Ein Beispiel aus der Zulassungsstudie eines Herstellers sei hier zur Erläuterung angeführt: Die Gesamtzahl betrug 36.500 Studienteilnehmer. Außerdem handelte sich hier um eine relative Wirksamkeit des Impfstoffs, also um eine aus dem Vergleich berechnete Wirksamkeit und nicht um den absoluten Effekt. So waren in der geimpften Studiengruppe bei 8 Probanden vorher definierte Kriterien für Covid-19 erfüllt, wie Fieber, Husten, Atemnot, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder der Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns. In der nicht geimpften Kontrollgruppe gab es hingegen 162 Probanden, die solche charakteristischen Symptome zeigten. Acht von 162 entspricht 5%. Daraus ergibt sich eine relative Wirksamkeit von 95%. Die 95% beziehen sich also auf 8 im Verhältnis zu 162 Menschen – und werden nicht etwa, wie man fälschlich annehmen könnte, aus der Gesamtteilnehmerzahl von 36.500 Personen berechnet. Dieses Maß, das von Pharmaunternehmen in der Fachwerbung gerne angegeben wird, wird zum Teil kritisch gesehen, da der Leser oder Hörer dazu neigt, den erreichten Effekt erheblich zu überschätzen.

Ähnlich ist der Kernpunkt einer im Lancet, einer hochrangigen medizinischen Fachzeitschrift vor kurzem veröffentlichten Studie, die hierzu ebenfalls bei verschiedenen Impfstoffen aufzeigt, wie unterschiedlich die Reduktion des relativen Risikos im Vergleich zur tatsächlichen, absoluten Risikoreduktion ausfallen kann.5 Auch hier muss also ein relativer Wert von einem absoluten unterschieden werden: In diesem Fall geht es um die Risikoreduktion. Wird beispielsweise die relative Risikoreduktion nach Impfung für BioNTech/Pfizer mit 95%, für Moderna mit 94% und für AstraZeneca-Oxford bei 67% angegeben, so stellt sich die Frage, worauf sich die Prozentzahl bezieht. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass die relative Risikoreduktion nicht im Vergleich zu einer Kontrollgruppe Erkrankter ohne Impfung gesehen werden sollte, sondern zu einer Kontrollgruppe, bei der grundsätzlich das Hintergrundrisiko berücksichtigt wird, sich überhaupt anzustecken und zu erkranken. Die relative Risikoreduktion schaut nun nur die Probanden an, die am Ende tatsächlich von der Impfung profitieren, weil sie sonst erkranken würden. Das wird deutlich, wenn man im Gegensatz dazu die absolute Risikoreduktion betrachtet. Sie bezieht sich darauf, wie viele Menschen aus der Gesamtpopulation erkranken und einen schweren Verlauf haben – mit oder ohne Impfung. Hier fallen in der Studie die Zahlen durchweg unter 2% für alle momentan zugelassenen Vakzine aus. Das bedeutet jedoch, dass zwischen 80 und 117 gesunde Menschen geimpft werden müssen, um einen einzigen Fall von Covid-19 zu verhindern, wobei das Hintergrundrisiko, also z.B. die Altersgruppe, in der sich ein Mensch befindet und die mit dem grundsätzlichen Erkrankungsrisiko einhergeht, zusätzlich berücksichtigt werden müsste, sodass sich für die Bevölkerung ein gemischtes Bild ergeben würde.

Am effektivsten ist ein Impfstoff, je höher die Reduktion des relativen Risikos in Kombination mit einer niedrigen Zahl an Patienten ist, die geimpft werden müssen, um einen Coronafall zu verhindern. Hier schneidet wohl anhand der momentan vorhandenen Daten Moderna am besten ab. Diese Zahlen werden aber selbst in den Fachmedien kaum genannt.

Wie schätzt du die teleskopierte Zulassung ein? Dabei laufen verschiedene Phasen der Zulassung quasi überlappend oder ineinandergeschoben ab. Lässt sich dadurch die Zeit bei Forschung und Erkenntnisfindung beschleunigen?
In gewisser Weise kann in der präklinischen Phase (Untersuchungen im Reagenzglas, Labor und an Tieren) schon durch schnellere Grundlagenforschung einiges beschleunigt werden, aber bei sehr vielen Aspekten – vor allem bei der praktischen Anwendung und hier vor allem bei kranken oder vorbelasteten Menschen – kann nur die langfristige, wirklich objektive Beobachtung der Menschen beurteilbare Ergebnisse liefern. Gerade seltene Nebenwirkungen treten erst nach der Impfung von vielen Menschen zutage und verzögert eintretende Ereignisse erst nach längerer Nachbeobachtung. Erinnern wir uns zum Beispiel an die verspätet aufgefallenen Fälle von Narkolepsie nach der Schweinegrippeimpfung.

”Nur langfristige, wirklich objektive Beobachtung der Menschen kann beurteilbare Erlebnisse liefern.“

Hier möchte ich gerne Peter C. Götzsche zitieren6: „Wir können bei keinem lmpfstoff vorhersagen, was für seltene, aber möglicherweise schwerwiegende Gesundheitsschäden er verursacht. Als ihre Kollegen zum ersten Mal auf die Möglichkeit aufmerksam machten, dass Pandemrix (ein während der Pandemie 2009– 2010 verwendeter Grippeimpfstoff bei Kindern und Jugendlichen in Schweden und Finnland) eine Narkolepsie verursacht haben könnte, reagierten sie mit Spott. Inzwischen ist eindeutig erwiesen, dass Pandemrix die Schlafkrankheit hervorrufen kann: eine lebenslange, schwer behandelbare Erkrankung, die ernsthafte Behinderungen verursachen kann, bei der die Patienten unter plötzlichen Einschlafattacken leiden. Die Erkrankung brach ungefähr zwei Monate bis mindestens zwei Jahre nach der Impfung aus. Der Hersteller Glaxosmith & Kline hat anerkannt, dass hier ein kausaler Zusammenhang zum Impfgeschehen besteht.“

Auch zur gemischten oder heterologen Impfung, bei der in Deutschland nach einer Erstimpfung mit dem wegen seltener Hirnthrombosen inzwischen für Menschen unter 60 nur bedingt empfohlenen AstraZeneca- Impfstoffs als Boost BioNTEch verabreicht wird, gab es initial keinerlei Daten. Inzwischen weisen erste Studien zwar auf eine verbesserte Wirksamkeit in dieser Konstellation hin, aber es konnte auch gezeigt werden, dass deutlich mehr Nebenwirkungen auftreten als bei homologer Impfung, also dem gleichen Impfstoff für Erst- und Zweitimpfung.7

Ist die Coronaimpfung also grundsätzlich infrage zu stellen?

Ich bitte zu bedenken, dass ein Gespräch, das wir mit bestem Wissen und Gewissen führen und auf wenigen Seiten zusammenfassen, der ungeheuerlichen Komplexität und dem Umfang des Themas an Forschungsdaten, Veröffentlichungen, Meinungen, Unsicherheiten und Vorurteilen nicht gerecht werden kann und will. Es werden Denkanstöße und Anregungen gegeben, dem Thema sich auch aus anderer Perspektive zu nähren. Auch sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, den Themenkomplex zu hinterfragen. Es werden Erkenntnisse, kritische Aussagen von einigen Menschen, die ihre ganze Arbeitszeit fast ausschließlich in diese Thematik einbringen, wiedergegeben und beleuchtet. Diese Aspekte möchte ich gerade betroffenen, kranken Menschen, die durch Erkrankung und Medizin oft schon genug unter Druck gesetzt werden, nicht vorenthalten und sie zur Abwägung ermutigen. Wie ich schon sagte, geht es nicht darum, grundsätzlich heilbringende Wirkungen erprobter und bewährter Impfstoffe infrage zu stellen.

Es ist durchaus möglich, dass die aktuellen Impfstoffe zu einer Verringerung der Virustransmission sowie vor allem zu einer Reduktion schwerer Krankheitsverläufe beitragen. Inwieweit dadurch eine sogenannte „Herdenimmunität“ erreicht werden kann, ist mehr als fraglich.

”Die Impfstoffe verwenden eine noch nie außerhalb klinischer Studien am Menschen eingesetzte Technologie.“

Wir dürfen nicht vergessen, dass alle bei uns bedingt zugelassenen Impfstoffe eine noch nie am Menschen außerhalb klinischer Studien eingesetzte Technologie verwenden. Wirksamkeit und Nebenwirkungen des Impfstoffes am Menschen werden erst seit wenigen Monaten systematisch erfasst. Auch wenn die neuen Impfstoffe nicht die DNA unseres genetischen Bauplans verändern, so greifen sie doch in einem bislang nie dagewesenen Format in die Immun- und Regulationsvorgänge unseres Organismus ein und können möglicherweise in sehr seltenen Fällen in das Erbgut der Wirtszelle eingebaut werden. Beispielsweise wurde ein Adenovirus-Vektorimpfstoff gegen HIV vor zehn Jahren nach der klinischen Phase-II-Studie aus dem Verkehr gezogen, weil im Durchschnitt 18 Monate nach der Impfung ein erhöhtes Ansteckungsrisiko zu beobachten war.8 In der Fachsprache spricht man von einem verzögerten adversen Effekt des Impfstoffes.

Man erlaube mir in dem Zusammenhang eine wichtige Feststellung, die den Umgang mit dem Coronavirus bei klinischer Manifestation, aber nicht primär das Impfen betrifft: Warum wird ein weltweit seit über drei Jahrzehnten bewährtes und in vielen Studien geprüftes Medikament, das Antiparasitikum Ivermectin, das zwar nicht in wirklich großen Studien für Corona getestet werden konnte, aber dennoch bei kleineren Studien in mehreren Ländern bei Covid-Patient*innen deutlich positive Ergebnisse zeigte, nur in klinischen Studien zugelassen und so einer breiteren Anwendung in der Therapie ein Riegel vorgeschoben? Immerhin gibt es über 16 randomisierte kontrollierte Studien, an denen insgesamt 2407 Covid-19-Patienten teilgenommen hatten, die entweder ambulant oder stationär mit Ivermectin behandelt wurden.

Ähnlich wie Methadon bei Krebserkrankungen wird diese Möglichkeit in der Öffentlichkeit schlichtweg totgeschwiegen. Ivermectin ist ein antiparasitär wirkendes, nebenwirkungsarmes Medikament. Gleichzeitig werden Impfstoffe ohne Prüfung irgendeiner Wechselwirkung beispielsweise mit anderen Medikamenten auf die ganze Menschheit losgelassen – da kann doch etwas nicht stimmen. Der Deutsche Ärztetag hat im Mai sogar ohne große Diskussion eine Impfforderung für alle Schulkinder ab September verabschiedet, ja regelrecht verlangt, obwohl hier bislang noch keine einzige Studie gelaufen, geschweige denn beendet ist – das kann und darf in einem Rechtsstaat nicht sein!

Da du Ivermectin erwähnst, das von der Medizin nur sehr zurückhaltend bis ablehnend bewertet wird, gibt es denn Alternativen zur Impfung, um die Pandemie in den Griff zu bekommen bzw. um einen schweren Verlauf zu verhindern? Bisher wurden meist mangelnde Behandlungsmöglichkeiten einer Covid-19- Erkrankung als Hauptargument für die Forcierung der Impfung angeführt.

Im März 2020 wurde in Amerika die „Front Line COVID-19 Critical Care Alliance“ (FLCCC) gegründet, da einigen Medizinern aufgefallen war, dass nach einer Diagnose nicht einmal die einfachsten Tipps für Patienten oder Handlungsanweisungen für Ärzte existierten, was natürlich Angst auf beiden Seiten verstärkte. Dies bewegte die Ärzt*innen dazu, diese Lücke aus ihren Erfahrungswerten und bisher bei Virusinfektionen bewährten Maßnahmen zu schließen und diese Protokolle immer wieder aufgrund neuer Studien zu aktualisieren. So konnte Mitte Dezember 2020 eine Übersichtsarbeit (Metaanalyse) zu Ivermectin eine Verminderung der Viruslast in Tierversuchen zeigen. Inzwischen gibt es eine weitere Studie (ICON Trial) der Florida International University, die darauf hinweist, dass eine notwendige Krankenhausbehandlung vermieden und bei schwer an Covid-19 Erkrankten eine zusätzliche Behandlung mit Ivermectin die Sterblichkeit vermindern könnte.

Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

Ebenso auf der Liste findet sich das bewährte Asthmamedikament Budesonid, das laut einer Studie, die in der medizinischen Fachzeitschrift Lancet Mitte April publiziert wurde, in frühen Stadien einer klinisch manifesten Coronaerkrankung Symptome erleichtern und Hospitalisierungen verhindern kann, sowie Ambroxol, Baicalein, Hydroxychloroquin, Cortison, Heparin und viele Mikronährstoffe, die in Studien ihre Wirksamkeit zeigen konnten, z.B. Vitamin D, Zink, Quercetin und Vitamin C.9 https://www.biokrebs.de/aktuell/vitamin-d-und-covid-19-hinweise-auf-immunschutz https://www.biokrebs.de/schwerpunktthema/dezember-2020

Auch monoklonale Antikörper kommen inzwischen zum Einsatz bei der Behandlung von symptomatischem Covid-19, sodass man heute einer Erkrankung nicht mehr so hilflos gegenübersteht wie zu Beginn.10

Ganz abgesehen davon muss man vielleicht auch noch einmal betonen, dass die Mehrheit der Menschen von Covid-19 nicht betroffen ist und selbst bei einer Infektion mit dem Virus bei Weitem keine schweren Symptome entwickeln muss.

”Oft wird vergessen, dass Menschen selbst bei einer Infektion mit dem Virus kaum Symptome entwickeln.“

All das sind auch Fakten, die Krebskranke wissen sollten, bevor sie sich für eine Impfung entscheiden.

Wie gehen offizielle Stellen mit dem Impfthema bei Krebskranken um?

Ferner möchte ich nun wörtlich die Antwort des PEI zitieren auf die Anfrage einer krebskranken Patientin, die sie zum ersten Mal am 11. März 2021 gestellt hatte. Erst nach mehrmaligem, hartnäckigem Nachfassen bekam sie am 4. Mai 2021 eine Antwort, die wir hier im Original mit Erlaubnis der Patientin zitieren:

„Vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich klinischer Prüfungen zu den COVID-19-Vakzinen. Bitte entschuldigen Sie vielmals unsere verspätete Antwort. Aufgrund der Pandemie hat sich das Anfragevolumen enorm erhöht und wir versuchen, so schnell wie möglich alle Anfragen zu beantworten. Leider gelingt es uns aktuell nicht immer, so zeitnah zu antworten, wie es für Sie optimal wäre. Daten zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder umfassende Studien mit Vorerkrankten liegen für die zugelassenen COVID-19-Impfstoffe Comirnaty/BioNTech, COVID-19 Vaccine/Moderna, COVID-19 Vaccine/AstraZeneca und COVID-19 Vaccine/Janssen bisher noch nicht vor. Sobald hierzu relevante Daten vorliegen, werden sie in die Fachinformation der Impfstoffe aufgenommen. Diese finden Sie hier: www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html

Der Grund dafür ist, dass im Fall eines Impfstoffes die klinische Studie zunächst mit Personen durchgeführt wird, die möglichst keine Vorerkrankungen haben oder Medikamente einnehmen. So soll sichergestellt werden, dass alle auftretenden Nebenwirkungen auf den geprüften Impfstoff zurückzuführen sind und die Wirksamkeit nicht durch mögliche andere Medikamente oder Erkrankungen beeinträchtig wird. Das geprüfte Medikament kann so in den klinischen Studien untersuchen und bewerten kann, ohne etwaige Fremdeinflüsse oder Wechselwirkungen durch Vorerkrankungen oder andere Medikamente. Wenn die Studien an Gesunden zeigen, dass die Prüfmedikation eine gute Wirksamkeit und Sicherheit aufweisen, folgen in der Regel Studien mit Vorerkrankten oder Personen unter Co-Medikation.

In den Zulassungsstudien für die COVID-Impfstoffe durften zunächst keine Personen teilnehmen, die immungeschwächt waren oder Immunsuppressiva erhalten haben. Dennoch laufen bereits Studien, die die Impfstoffe mit Vorerkrankten (auch Krebspatienten) untersuchen. Genauere Informationen dazu können Sie bei den jeweiligen Impfstoffherstellern erhalten...

Wie siehst du in dem Zusammenhang die alljährlich empfohlenen Grippeschutzimpfungen?

Interessant sind die Ergebnisse einer der relevantesten Übersichtsarbeiten zu Grippeimpfstoffen, die Peter C. Götzsche in seinem Buch zitiert. Sie umfasst 52 klinische Studien mit über 80.000 Person, bei denen die Impfstoffe zwar die Häufigkeit einer Erkrankung wohl auf die Hälfte senken, jedoch 71 gesunde Erwachsene geimpft werden müssen, um zu verhindern, dass ein einziger erkrankt. Wichtig ist die Tatsache, dass zwar weniger Menschen erkrankten, dass es unter den Erkrankten aber kaum schwere Verläufe gab. So hat die Grippeimpfung weder die Anzahl von Krankenhauseinweisungen noch die Anzahl der Krankenhaustage verringert. An anderer Stelle räumt sogar die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC ein, dass wiederholte Grippeschutzimpfungen die Immunreaktion auf eine nachfolgende Grippeimpfung schwächen können, und auch hier ist bekannt, dass gerade bei betagten und vorerkrankten Menschen die Antikörperbildung und damit die Wirksamkeit deutlich verringert sein können. Für junge und gesunde Menschen sowie Kinder wird die übliche Grippeimpfung übrigens nicht empfohlen.

Ist die starke Polarisierung, die zu diesen Themen in der Bevölkerung auftritt, in deinen Augen zu rechtfertigen?
Lass mich eine wichtige philosophische Vorbemerkung machen: Wir können mit unserem Verstand alle nur einen Teil einer großen Realität erfassen. Das mag schmerzhaft sein, ist für mich allerdings eine Tatsache, die wir in unserem Menschsein zu akzeptieren haben. Unser Verstand und seine Logik sind ein wichtiger, manchmal unverzichtbarer Teil unseres Daseins, aber nicht allwissend. Daher sind alle einfachen Kausalitätszuordnungen und/oder Allgemeinplätze auf ihre Gültigkeit zu hinterfragen. So kann auch meine Einlassung auf das Thema nur einen gewissen Ausschnitt der Welt wiedergeben und erhebt keinerlei Anspruch auf Allgültigkeit. Es ist der Stand meiner Entwicklung und meiner Wahrnehmung von Wahrheit. Aufgrund meiner Erfahrung gehe ich davon aus, dass sie von vielen Menschen geteilt wird und von einigen sicher nicht.

”Wir können mit unserem Verstand alle nur einen Teil einer großen Realität erfassen.“

Idealerweise vertraue ich, dass eine Entscheidung, die ich fälle, richtig sein wird. Abzuwarten - darf auch eine Form der Entscheidung sein. Wichtig ist es, eine Entscheidung wohlwollend kritisch zu reflektieren und nicht aus Trotz, Widerstand, Panik, sondern sie aus dem Vertrauen heraus zu fällen.

Wir sind Schöpfer unserer Realität, kann ich diesen Gedanken zulassen oder nicht? Es ist sicher keine Lösung, in den Widerstand zu gehen und verbissen gegen die Impfung zu kämpfen – denn dann verfestigen sich die polaren Fronten nur weiter. Ebenso wenig macht es zum jetzigen Kenntnisstand Sinn, die Impfung dogmatisch als einzig wahre Lösung anzupreisen.

Eigenverantwortung ist auch bei diesem Thema entscheidend gefragt, auch wenn wir manchmal lieber wahrnehmen wollen, dass sie uns gar nicht möglich ist.

Was ist zu beachten für den Fall, dass ich mich nach sorgfältiger persönlicher Abwägung dafür entscheide, mich impfen zu lassen?

• Wie vor jeder Impfung sollte auch vor der Impfung gegen Covid-19 geprüft werden, ob der Gesundheitszustand der zu impfenden Person eine Impfung erlaubt, ob der Nutzen gegeben ist und ob er die potenziellen Nebenwirkungen überwiegt.

  • Bei Fieber über 38,5°C und objektiven Krankheitssymptomen, einer längeren Reise oder anderen Stress- Situationen sollte nicht geimpft werden.
  • Sollte eine immunsupprimierende Chemotherapie geplant sein, ist es sinnvoll, die Impfung vor Beginn durchzuführen, da sonst das Ansprechen vermindert sein kann.
  • Bei Allergien, Vorerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen ist eine persönliche Rücksprache mit einem Arzt vor der Impfung wichtig, nach Möglichkeit beim Hausarzt. Lassen Sie sich in diesem Fall möglichst nicht in einem Impfzentrum impfen.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben.
  • Eine bekannte allergische Reaktion auf PEG (Polyethylenglycol) in Kosmetika oder Arzneimitteln (z.B. Laxanzien, Darmspüllösungen vor Endoskopie) stellt in der Regel eine Kontraindikation für die Impfung mit BioNTech/Pfizer dar.
  • Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.
  • Ebenso ist für Kinder und Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren bisher nicht jeder Impfstoff zugelassen, und die Datenlage ist sehr dünn. Hier sollte auch bei Vorerkrankten eine sehr gründliche persönliche Nutzen- Risiko-Abwägung stattfinden.
  • Zur Anwendung der Covid-19-Impfstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen aktuell keine Daten vor. Daher empfiehlt die STIKO die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht.
  • Personen ohne Immunschwäche, bei denen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, können in der Regel sechs Monate nach Genesung bzw. nach der Diagnose geimpft werden und sollen dann lediglich eine einzelne Impfdosis erhalten.
  • Auch in Fällen, in denen seit der Diagnosestellung mehr als sechs Monate vergangen sind, reicht eine Impfdosis aus. Ob und wann bei diesen Personen später eine 2. Impfung notwendig ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen.
  • Bei Personen, bei denen nach der 1. Impfung eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sicher nachgewiesen wurde, sollte laut STIKO-Empfehlung die 2. Impfung in der Regel frühestens sechs Monate nach Genesung bzw. nach der Diagnose verabreicht werden.
  • Auch wer geimpft ist, kann noch zur Übertragung des Coronavirus beitragen und sollte sich weiterhin an die AHA-Regeln halten.
  • Zu einer Infektion kann es außerdem auch dann kommen, wenn sich jemand vor der Impfung oder in den ersten Tagen nach der Impfung angesteckt hat. Denn der Impfschutz tritt in der Regel erst sieben bis 15 Tage (je nach Impfstoff) nach der zweiten Impfdosis ein.
  • Verzichten Sie nach der Impfung für mindestens drei Tage auf Alkohol und auf Leistungssport, um die Gefahr einer Herzmuskelentzündung zu minimieren, die nach Virusinfektionen, aber auch nach einer Impfung auftreten kann.
  • Generell gilt: Gönnen Sie sich Ruhe, schonen Sie sich im Anschluss an die Impfung und achten Sie auf sich.
  • Nebenwirkungen können über den Hausarzt, aber auch direkt an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden:

https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/201222-safevac-app-smartphone-befragung- vertraeglichkeit-covid-19-impfstoffe.html
oder wer nicht über die App melden möchte, kann auch dieses Formular nutzen: https://nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html

Wie kann man deiner Einschätzung nach am besten mit möglichen Nebenwirkungen einer Impfung umgehen?
Ich möchte mit seiner Erlaubnis hierzu zunächst einen Auszug aus dem Rundbrief von Mattheo Pfleger zitieren12, der gut hierher passt. „Es geht aber bei dieser Impfstoffentwicklung auch um die Sicherheit für alle und insbesondere für vulnerable Gruppen. Wenn man ganz verantwortlich im Sinne dieser Sicherheitsaspekte sein möchte und einen bewussten Beitrag zur Entwicklung von sicheren Impfstoffen leisten möchte, dann wäre es sehr sinnvoll, sich ein Impftagebuch anzulegen, alle ungewöhnlichen Symptome dort mit Datum einzutragen und das in regelmäßigen Abständen seinem Hausarzt zu zeigen.

Der könnte dann eventuell auch die Meldung an die entsprechenden Impfregister machen. Aber auch Sie selbst können Nebenwirkungen und ungewöhnliche Symptome über die Save Vac App dem Paul Ehrlich Institut melden. Dieses Impftagebuch sollte idealerweise über 2–3 Jahre geführt werden. Alle schwereren Nebenwirkungen wie: Hohes Fieber, Schüttelfrost, Lähmungserscheinungen, Krankschreibung wegen Fatigue, neurologische Symptome, starker Schwindel und andere sollten auch dann noch gemeldet werden.

Ich habe es die letzten Wochen immer wieder erlebt, dass Menschen nach der Impfung heftige Nebenwirkungen hatten, bis zur Notfalleinweisung mit mehrwöchiger Krankschreibung, aber gar nicht auf die Idee kamen, das zu melden – das ist unglaublich! In den Impfzentren bekommt man teilweise mehrere Seiten Kleingedrucktes in die Hand – das scheint dann als Beratungsgespräch und Hinweis auf die Mitwirkungsverantwortung bei der Meldung zu genügen. Wie ich im vorigen Rundbrief geschrieben habe, glaube ich, dass die Covid-19-Impfungen für manche Menschen ein Segen sein können und allen Menschen, die sich – nach möglichst reiflicher Überlegung – impfen lassen, möchte ich ans Herz legen, für ein bis zwei Jahre regelmäßige Blutbilduntersuchungen beim Hausarzt machen zu lassen und dort insbesondere auf Veränderungen bei den Thrombozyten, den Gerinnungsfaktoren, den Immunzellen und den Parametern zu achten, die auf Autoimmunprozesse oder allergische Prozesse hinweisen könnten. Gegebenenfalls könnte man dann mit Medikamenten gegensteuern.“

Dass die Nebenwirkungen der Impfungen doch nicht so ganz ohne sind, zeigt auch die Statistik des ganz bestimmt nicht impffeindlichen Paul-Ehrlich-Instituts: So gingen beim PEI seit Beginn der Impfkampagne am 27.12.2020 bis zum 30.04.2021 ca. 50.000 gemeldete Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung ein.13

Besonders hervorzuheben sind hier sicherlich die teilweise tödlich endenden Thrombosen und Embolien, wobei es sich um ein neuartiges Syndrom in Verbindung mit einer Gerinnungsstörung und einer erniedrigten Anzahl der Blutplättchen handelt (VITT: vakzininduzierte immune thrombotische Thrombozytopenie). Diese scheinen am häufigsten Frauen unter 60 Jahren zu betreffen, und die Thrombosen treten oftmals an ungewöhnlichen Lokalisationen, wie beispielsweise Hirnvenen, Leber- oder Darmvenen, auf. Andere Fälle imponieren durch tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien und akute arterielle Thrombosen. Es ist also wichtig, über diese mögliche Komplikation aufzuklären und vor allem in den zwei bis drei Wochen nach einer Impfung bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Dazu zählen anhaltende Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und andere neurologische Symptome, Luftnot, Schmerzen und Schwellung in den Extremitäten oder im Bauchbereich.

Des Weiteren gibt es Hinweise, dass nach einer Impfung bestimmte Gerinnungsparameter, die sog. D- Dimere, die üblicherweise zur Diagnostik von Thrombosen und Embolien bestimmt werden, häufig erhöht sind, was vor allem angesichts der aufgetretenen Thrombosen nach Impfung durchaus zu denken geben sollte.

Kann es sinnvoll sein, vor einer Impfentscheidung zu prüfen, ob bereits eine Immunität gegen SARS-CoV- 2 vorliegt?
Ja, das kann man in Erwägung ziehen. Der Immunschutz wird durch Antikörper und durch Komponenten der zellulären Immunität vermittelt und kann individuell unterschiedlich sein. Eine Person kann die Erkrankung durchgemacht haben und dennoch keine messbaren Antikörper entwickeln. Umgekehrt kann ein Antikörpernachweis nach Kontakt mit einem anderen Coronavirus als dem SARS-CoV-2-Virus positiv werden, obwohl Covid-19 nicht durchgemacht wurde. Allerdings wird dies in Deutschland bisher nicht im Sinne eines Genesenennachweises anerkannt, da kein allgemein akzeptierter Labortest zur Verfügung steht. In Österreich wiederum ist ein Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper für drei Monate gültig und kann dann wiederholt werden. Sinnvoll wäre unter Umständen auch, nach einer Impfung diese Untersuchungen durchzuführen, um zu überprüfen, ob tatsächlich ein Schutz vorliegt.

Wie lautet dein Fazit?

Letztlich ist die Entscheidung, ob sich jemand impfen lässt, eine sehr persönliche. Nach Möglichkeit und eingehender Abwägung sollen alle Menschen eine Impfentscheidung für sich selbst ohne Druck ihrer Umwelt oder der politischen Ebene persönlich stimmig treffen können. Diese Entscheidung sollte nicht unter emotionalem Druck geschehen, sondern nach wohlwollender kritischer Reflexion des Themas. Dabei geht es um die Beachtung verschiedener Perspektiven, was im Augenblick durch eine recht einseitige Haltung oder Mehrheitsmeinung nicht einfach ist. Es ist ein natürlicher Wunsch vieler Menschen, dass jemand uns die Entscheidung abnimmt.

„Menschen, die in Angst und Sorge vor einem schweren Verlauf einer Erkrankung sind oder aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko einer Coronaerkrankung fühlen, sollen und dürfen sich natürlich impfen lassen und so in der eigenen Entscheidung Nutzen und Risiko abwägen“, sagt zu Recht mein Kollege Heinz Huber. Andere Menschen, die für sich selbst weniger Angst und Sorge haben, sollen dies auch leben dürfen – ohne Einschränkung ihrer Grundrechte. Falls wir es schaffen, zu dieser Eigenverantwortung zurückzukehren, könnte auch die Spaltung in der Gesellschaft gering gehalten werden.

Es ist keine einfache Entscheidung, das ist klar. Wie auch im Umgang mit einer Krebserkrankung und den vielen offenen Fragen, die diese Erkrankung in ihrem Verlauf mit sich bringt, kann letztendlich jeder Einzelne nur für sich eine Entscheidung fällen und wir selbst alle Konsequenzen tragen.

”Vielleicht können wir lernen zuzulassen, dass es auf eine Frage unterschiedliche Antworten je nach Perspektive und persönlichem Empfinden geben kann?“

Wir sind kulturell geprägt von der Auffassung, dass es auf eine Frage nur eine mögliche Antwort gibt. Vielleicht können wir lernen zuzulassen, dass es auf eine Frage unterschiedliche Antworten je nach Perspektive und persönlichem Empfinden geben kann? Im Sinne des Eingangszitats von Rumi möchte ich daran erinnern, dass es in der Wissenschaft und einer Demokratie unterschiedliche Meinungen geben darf. Erst durch einen offenen, vorurteilsfreien Diskurs wird Weiterentwicklung möglich sein. So darf keine Seite den moralischen Zeigefinger in eine einzige Richtung von gut gegen böse für sich beanspruchen! Ich hoffe sehr, dass wir gesamtgesellschaftlich wieder besser lernen, wirklich respektvoll mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen.

Ich erinnere an einen meiner Lehrmeister O. C. Simonton, der sagte: „Jeder, der deine Hoffnung untergräbt, ist eine Gefahr für deine Gesundheit.“ Ich bin mir sehr wohl bewusst, welch riesige Gratwanderung das Impfthema bei Covid-19 darstellt, und kann nur dafür plädieren, Widersprüche im Thema wie auch in unserem Leben zuzulassen, auch wenn wir sie mit dem Verstand nicht bis ins letzte Detail aufklären können.

Lieber György, herzlichen Dank für das Gespräch. Hoffentlich können diese wertvollen Informationen vielen Menschen in diesen unsicheren Zeiten mehr Orientierung geben.

Kontakt: Dr. med. György Irmey, Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK), www.biokrebs.de

Allgemeine Informationen zu verschiedenen Fragen rund um Covid-19: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus- inhalt.html?cms_pos=4#:~:text=Monoklonale%20Antik%C3%B6rper%20gegen%20das%20Coronavirus,SARS%2DCoV%2D2% 20gerichtet

© Juni 2021, Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V., Heidelberg, www.biokrebs.de

Literaturquellen

1 Studie zum Multiplen Myelom: https://doi.org/10.1182/blood.2021011904 und Studie zur CLL: https://doi.org/10.1182/blood.2021011568
2 https://www.pharmazeutische-zeitung.de/peg-als-ein-anaphylaxie-ausloeser-nach-covid-impfung-bestaetigt-124884/seite/2/#:~:text=Demnach%20sollen%20Perso- nen%2C%20die%20nach,PEG%20ist%20nun%20eine%20Kontraindikation
3 https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2021/210409-was-bei-positiver-allergieanamnese-impfung-covid-19-beachten.html
4 https://de.wikipedia.org/wiki/Relative_und_absolute_Risikoreduktion
5 COVID-19 vaccine efficacy and effectiveness—the elephant (not) in the room: https://doi.org/10.1016/S2666-5247(21)00069-0
6 Götzsche PC. Impfen Für und Wider. Riva Verlag (2021, S. 135 ff.)
7 Nebenwirkungen bei gemischter (heterologer) Impfung: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01115-6/fulltext und https://tkp.at/2021/05/13/corona-impfungen-noch-nie-dagewesene-haeufung-von-nebenwirkungen-und-todesfaellen/
8 Arvay C. Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko? Quadriga (2021)
9 Front Line COVID-19 Critical Care Alliance (FLCCC): https://covid19criticalcare.com/covid-19-protocols/ und https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(21)00160-0/fulltext und https://www.principletrial.org/news/asthma-drug-budesonide-shortens- recovery-time-in-non-hospitalised-patients-with-covid-19 sowie Interview mit Dr. Deinert zu Behandlungsmöglichkeiten: https://odysee.com/@aerztefueraufklae- rung:8/impfkongress2021-deinert:5
10 https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=E9EE692384E6EB9CE4D9AE586E995E27.intra- net231?nn=169730&cms_pos=5
11 https://www.zm-online.de/archiv/2021/05/praxis/covid-als-berufskrankheit-kaum-verdachtsfaelle-unter-zahnaerzten-1/
12 Mattheo Pfleger, Sonderrundbrief vom 04.03.2021: Gesunder und bewusster Umgang mit Covid-Impfungen
13 https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27-12-bis-30-04-21.pdf?__blob=publicationFile&v=5

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Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Text weitergeleitet und gerne auch bei anderen Portalen gepostet wird. Wundervoll wäre es, wenn solche Aspekte und Argumente auch den Weg in die großen Medien oder zu Menschen finden würden, die überwiegend Mainstream-Medien konsumieren
Mattheo Pfleger Dipl. Sozialarbeiter, Naturpädagoge, Heilpraktiker und stv. Kitaleitung Mail: mattheo-pfleger@gmx.de Web: www.kraftquelle-natur.de

von Mattheo Pfleger (Lesezeit ca. 10 Minuten)



Zeitenwende Corona von tiefen Ängsten, Potentialen und Teufelsadvokaten
Ursprünglich wollte ich die Beschäftigung mit dem Thema "Corona" im Frühjahr 2021 durch einen Rückblick auf das, was bisher geschah weitgehend abschließen und mehr zur Ruhe kommen. Das gelingt aber nicht so einfach. Das, was das Auftreten eines neuen Coronavirus in Medien, Politik, Gesellschaft, Medizin und im Alltag von so vielen Menschen ausgelöst hat, ist so tiefgreifend, dass wir uns wahrscheinlich von der Vorstellung verabschieden können, jemals wieder in eine bekannte Normalität zurück zu kehren.
Leben an sich ist immer Veränderung, Transformation und Weiterentwicklung - vielleicht können wir all das, was jetzt geschieht nutzen, um eine neue und noch bessere Welt zu kreieren. In meinem vorigen Rundbrief habe ich daher auch auf die wunderbaren Vorträge von Ursula Segghezi (https://www.umainstitut.net/blog) und Dr. Geseko von Lübke (https://www.youtube.com/watch?v=ZfUERZHI9BM) aufmerksam gemacht.
Viele zukunftsweisende Projekte und Konzepte stehen in den Startlöchern: die Gemeinwohlökonomie - die plurale Ökonomie - die Cradle to Cradle Kreislaufwirtschaft - die biologisch-regionale Landwirtschaft - die vegane Ernährungskultur - die Komplementärmedizin in Verbindung mit heilsamen Ernährungsformen und der Psychoneuroimmunologie - Vollholzhäuser mit einer sehr guten Ökobilanz und hervorragender Wohnqualität - neue Energiegewinnungsmethoden - ein globales Grundeinkommen – neue Geldformen und auch neue politische Bewegungen, wie die "Gemeinwohllobby" oder die neue Partei "dieBasis"...und vieles mehr...
Wir leben inmitten eines historischen Zeitenwandels, das würden nicht nur spirituelle Menschen unterschreiben, sondern auch viele Philosophen und sogar Ökonomen. Die
entscheidende Frage aber ist: Wie gestalten wir diesen Wandel so, dass die menschliche Natur und die Natur unseres Planeten davon profitiert?
Zwei sehr verschiedene Wege, die Zukunft zu gestalten zeichnen sich ab: der technologisch/technokratische Weg der den Menschen weitgehend als Gehirn gesteuerten Bioroboter, also als eine Art Maschine und letztendlich nur als Algorithmus begreift, ohne nennenswerte Unterschiede zwischen den Menschen weltweit. Ein Weg, der die Mutterböden unseres Planeten weitgehend als Substrat-Fläche wahrnimmt auf der möglichst schnell, möglichst viel gentechnisch veränderte und Pestizid-gestützte Nahrungsmittel wachsen sollen. Der andere Weg könnte als der natürlich-organische Weg bezeichnet werden, der danach strebt, die Rahmenbedingungen zu erforschen, zu schaffen und zu pflegen, die dazu nötig sind, dass sich NATUR in ihrer Fülle, ihrer Genialität und in ihrem Potential entfalten kann: die Natur unseres Planeten mit ihrer immensen Artenvielfalt und Fruchtbarkeit und die menschliche Natur mit ihrer Fähigkeit konstruktiv und zum Wohle des Ganzen zu fühlen, zu spüren, zu denken und zu handeln. In Bezug auf die Pandemie gestalten sich hieraus ganz unterschiedliche Herangehensweisen: die „Technologen“ wollen so schnell wie möglich und unter Einsatz von Gentechnik einen Impfstoff herstellen, diesen Impfstoff möglichst allen Menschen weltweit verabreichen und damit das Coronavirus ausrotten. - Die "Natur-Mediziner" möchten die körperlichen, sozialen und geistigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die Selbstheilungskräfte, die Resilienz und die Immunkraft der Menschen so leistungsfähig ist, dass wir gesund, friedlich und konstruktiv mit Coronaviren und allen anderen Mikroorganismen in unseren Körpern und auf der Erde zusammenleben können. Kurz gesagt: ein antiviral-/antibiotischer Weg und ein symbiotischer Weg. Wäre es nicht spannend zu erforschen, ob es vielleicht sogar ein Miteinander dieser Wege gibt?
Tatsache ist, dass diese Pandemie völlig anders abläuft als jemals zuvor: noch nie zuvor wurde eine Krankheitsbedrohung durch einen „ad hoc- modifizierten Labortest“ (Real-Time-PCR) an gesunden Menschen sozusagen virtuell vorweggenommen – noch nie saßen so viele Menschen aufgrund eines positiven, hochsensiblen Tests ohne jegliche Symptome bis zu zwei Wochen in Quarantäne - noch nie war die weltweite Hauptstrategie die Schnellentwicklung und Turbo-Zulassung eines Impfstoffes, der noch dazu völlig neue und noch nie zur breiten Anwendung gekommene Technologien einsetzt (mRNA-Technik und Nano-Lipid-Technologie) - noch nie wurden in Windeseile ganze Gesetze wie das Infektionsschutzgesetz umgeschrieben und demokratische Grundrechte ausgehebelt oder medizinische Definitionen wie "Pandemie der Stufe 6" und "Herdenimmunität" völlig neu definiert - noch nie wurde das bloße Vorhandensein eines Virusrestes als Krankheitsfall gezählt. Selten zuvor wurde eine professionelle Risikokommunikation durch eine bewusst geplante „Schock-Strategie“
der Angsterzeugung durch Medien und Politik und von erschreckenden computersimulierten Szenarien begleitet. Ganz neu ist auch das Phänomen, dass Wissenschaftler und Experten, die sich trauten eine andere These als die der wenigen Regierungsberater zu vertreten mit medialer Wucht diffamiert und zensiert wurden und in mehreren Fällen sogar ihren Arbeitsplatz verloren. Auch Phänomene wie: weltweite Lockdowns -kumulatives Zählen der Krankheitsfälle über zwei Saisonen hinweg - Mangel an repräsentativen Studien - Wortschöpfungen wie "verstorben mit" oder die Missachtung von bewährten Pandemieplänen incl. professioneller Risikokommunikation (Ausnahme Schweden und einige wenige Länder) hat es in dieser Form noch nie gegeben. Kein Wunder, dass diese Disruptionen bei praktisch allen Menschen Ängste auslösen. Ängste, die jedoch von Mensch zu Mensch sehr verschieden sind...
Vier Ängste dominieren die Corona-Welt und es gibt Auswege
Kaum ein Mensch wird sich den großen Veränderungen, die die Welt gerade bestimmen, entziehen können: seien es Kontaktverbote, Lockdowns, Reisebeschränkungen, das Verbot, seinen Beruf auszuüben, Kita- und Schulschließungen, das exzessive Maskentragen oder die dramatischen und Angst schürenden Nachrichtenmeldungen in praktisch allen Medien. Erstaunlicher Weise weckt das aber bei uns Menschen ganz unterschiedliche Ängste. Die Grundverschiedenheit dieser mächtigen Ur-Emotion, je nach Menschentyp, ist sicherlich eine der Hauptursachen für die tiefen Spaltungen, die unsere Gesellschaft gerade durchziehen.
Wenn ich große Angst vor totalitären Strukturen, vor Masken verhüllten Gesichtern und deren Wirkungen auf unsere Kommunikation, vor einer Impfpflicht, vor dem Impfstoff an sich und vor Bevormundung habe, dann wird es eine große Herausforderung sein, mit einem Menschen zu reden, der große Angst vor SARS-CoV2 und Covid-19 hat, der große Angst hat, sich diesen Virus von einem unvorsichtigen Menschen einzufangen und daran jämmerlich zu ersticken und der sehnsüchtig darauf hofft, dass es möglichst bald einen Impfstoff gibt.
Ich möchte im Folgenden vier „Corona-Grundängste aufzeigen, die meiner Wahrnehmung nach den öffentlichen Diskurs weitgehend dominieren. Dabei ist es meine Überzeugung, dass es für jede der vier verschiedenen Ängste ausreichend Fakten und Vorfälle gibt, um diese Ängste auszulösen oder zu bestätigen. Und für jede dieser Ängste gibt es Heilungswege. Allem voran natürlich, der Mut, sich diesen Ängste bewusst zu machen, sie wahrzunehmen, sie zu fühlen, sie zu umarmen, sich von Herzen darum zu kümmern und mit anderen Menschen über seine Angst zu sprechen, vielleicht auch sich therapeutische Hilfe für seine Angst zu holen.

1. Angst vor dem Virus SARS-CoV2 und der Erkrankung Covid-19
Man muss leider sagen, dass diese Angst - entgegen aller Vorgaben einer professionellen Risiko-Kommunikation - von unseren Politikern und Medien geschürt und instrumentalisiert wurde. Hauptanstoß war ein offizielles Strategiepapier des Bundesinnenministeriums, das von fünf Wirtschaftsforschern, einem Germanisten, einem Soziologen und einem Technologieforscher (nicht ein einziger Arzt oder Mediziner!!) im Frühjahr 2020 ausgearbeitet wurde. Durch die massive Fokussierung auf die potentielle Gefährlichkeit des neuen Corona- Virus für bestimmte Risikogruppen und die übersteigert dargestellte Möglichkeit von Sonderfällen (irreparable Langzeitschäden sowie bedrohliche Verläufe bei Jüngeren) wurde aus SARS-CoV2 für viele Menschen ein tödliches Killervirus das JEDEN dahinraffen kann, der ihm zu nahe kommt. Tatsächlich pendelt sich die durchschnittliche Sterblichkeitsrate von Covid-19 bei etwa 0,3% ein, wobei sich die Todesfälle zum allergrößten Teil bei sehr alten, vorerkrankten Menschen ereignen. Eine Häufung von schweren Covid-19-Fällen tritt bei uns weitgehend saisonal auf, wodurch die martialische Wortwahl von immer weiteren Viruswellen auch verfehlterscheint und Covid-19 stellt für etwa 85% der Menschen keine größere Gefahr dar. Viele Menschen werden nicht einmal krank nach einem Viruskontakt. Vielleicht könnte man sogar sagen, dass bis zu drei Viertel aller Menschen bereits immun oder weitgehend immun gegen die neuen Coronaviren sind, aufgrund von Kreuz- und Hintergrundimmunität oder bereits durchgemachter Krankheit. Leider gibt es die sehr schweren Covid-19-Fälle, die die Besonderheit haben, sehr Intensivpflege bedürftig zu sein und bei denen es zu dramatischen Symptomen in Lunge, Gefäßen und Nervengewebe kommen kann. In manchen Fällen führt das neue Coronavirus zu lange anhaltenden Krankheitssymptomen, die noch erforscht werden. So ist es natürlich berechtigt und verständlich, dass manche Menschen große Angst vor dem neuen Coronavirus haben. Für diese Menschen kann ein sicherer und wirksamer Impfstoff ein großer Segen sein. Vielleicht würde in einzelnen Fällen auch ein Labortest auf T-Zell-Immunität helfen (DuoColour-T-Cellspot SARS-CoV2). Denn nicht wenige Menschen haben eine T-Zellimmunität gegen SARS-CoV2 durch vorigen Kontakt mit anderen Coronaviren. Vielleicht würde auch schon die Überzeugung helfen, dass es
eine deutlich verbesserte Behandlungsmöglichkeit in den Krankenstationen gibt, da man viel dazu gelernt hat: antivirale Therapie in der ersten Krankheitsphase + Heparin-Gabe und Behandlung mit Cortisonpräparaten in der zweiten Krankheitsphase + Sauerstoffgabe, wann immer eine künstliche Beatmung verhindert werden kann. Wenn unser Gesundheitssystem so fortschrittlich wäre, auch komplementärmedizinische Behandlungsformen wie hochdosierte VitaminD3-K2-Gaben - Hochdosis VitaminC-Infusionen - optimale Aminosäurenversorgung – Enzymtherapie – Polyphenole - Quercetin und Traditionelle Pflanzenmedizin (wie im "Corona-erfolgreichen" China) zu fördern, dann wären mit großer Wahrscheinlichkeit die Langzeitfolgen von Covid-19 niedriger und die Erfolgsquoten der Behandlung noch höher. Bis dahin hat jedoch jeder Mensch die Möglichkeit sich durch Eigeninitiative um solch eine Behandlung zu kümmern.

2. Angst vor Totalitarismus und autokratischen Politik- und Gesellschaftsstrukturen
Nicht wenige Menschen haben Angst, dass die Coronakrise von sehr einflussreichen Stiftungen, Pharma- und Technologie-Konzernen, machthungrigen Politikern, einer "Auftragswissenschaft", totalitären Ideologien wie dem Transhumanismus, dem Great Reset oder einem falsch verstandenen Green New Deal in Verbindung mit einem spekulationsgetriebenen Finanzsystem instrumentalisiert und ausgenutzt wird. Die radikalen und historischen, globalen Einschränkungen und Aufhebungen von wichtigen Grundrechten und die Anordnung, in der Öffentlichkeit, das Gesicht, den sichtbaren Ausdruck unserer Menschlichkeit, zu verhüllen, hat tiefe Grundängste vor dem Verlust von Freiheit und Selbstbestimmung und den Idealen der Aufklärung geweckt. Häufig sind davon Menschen betroffen, die aufgrund ihres Alters, ihrer stabilen Gesundheit, ihres selbstverantwortlichen, bewussten Lebensstils, ihrer Freiheitsliebe und vielleicht auch aufgrund von negativen Erlebnissen mit Autoritäten oder der Schulmedizin weniger Angst vor dem Virus als vor autokratischen Strukturen und sehr einseitigen Sichtweisen haben.
Viele dieser Menschen sind schon seit längerem unzufrieden mit unserer politischen Realität die immer mehr von einer Verengung des öffentlichen Debattenraums und durch die Sachzwänge eines neokapitalistischen, zwanghaft Profit orientierten Finanzsystems bestimmt zu werden scheint. Sie befürchten, dass, wenn dieses eingangs beschriebene „Pandemie-Lösungs-Konzept“ sich durchsetzt, die Menschheitsfamilie wahrscheinlich auf viele Jahre nicht mehr aus dem Pandemiemodus mit Massentests an Gesunden, Quarantäne von Asymptomatischen und Kranken, social distancing, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, Lockdowns, Kontaktnachverfolgungen und völliger Abhängigkeit von Impfstoffen herauskommt. Aus dem einfachen Grund, weil nach dem „Sieg“ über das „neue Coronavirus“ logischerweise der nächste pathogene Virus ins Blickfeld kommen wird. Unser Planet und selbst unsere eigenen
Körper beherbergen unzählige Viren und Bakterien (mehr als Körperzellen), die potentiell krankheitserregend sind, sobald wir aus dem natürlichen, symbiotischen Gleichgewicht geraten.
Hier könnte die Coronakrise wie ein Katalysator für neue demokratische Modelle, politische Strukuren und Medizinische Ansätze wirken. Es bilden sich hoffnungsvolle und vielversprechende Strukuren wie "dieBasis", eine Basisdemokratische Partei, deren Rahmenziele Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz sind (www.diebasis.de) - oder die "Gemeinwohllobby", die die deutsche Bevölkerung als verfassungsgebende Versammlung begreift und ganz konkrete Ziele ausarbeitet, wie wir unsere Politik mehr am Gemeinwohl orientieren können (www.gemeinwohllobby.de) – eine „Neue Medizin“ steht in den Startlöchern, die den Menschen nicht mehr als Maschine begreift, sondern als körperlich-psycho-soziales Wesen - auch die Gemeinwohlökonomie erfreut sich regen Zulaufs und die Kreislaufwirtschaft (Cradle to cradle Technologie) könnte einen wichtigen Beitrag zu einer ökologischeren Welt liefern. Immer mehr Menschen denken über Selbstversorger-Gemeinschaften nach und gehen erste Schritte in diese Richtung. Organisationen wie „Mehr Demokratie e.V“ gewinnen an Vernetzungs- und Zugkraft. Auch eine grundlegende Reform unseres Gesundheits- und Pflegesystems mit deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen für medizinische und pflegerische Berufe und einer Abkehr von der Profitorientierung würde unserer Gesellschaft nicht schaden. Hier ist leider noch wenig politischer Wille erkennbar.

3. Angst vor Armut und Verlust der beruflichen Existenz
Diese Angst ist sehr ungleich verteilt. Global gesehen, können sich reiche Länder wie Deutschland kaum vorstellen, dass ein Lockdown in Entwicklungsländern den Hungertod bedeuten kann. Die Lockdown-Maßnahmen, für die Länder wie Deutschland als globales Vorbild gelten, könnten, Schätzungen nach, für über 100 Millionen von Menschen den Tod durch Hunger und Armut bedeuten - dafür ist aber nicht das Coronavirus verantwortlich! Sondern unsere Reaktion darauf - also die Corona-Maßnahmen! Auch in Deutschland ist diese Angst sehr ungleich verteilt. Menschen in einem sicheren Angestellten- oder Beamtenverhältnis können sich manchmal nur schwer vorstellen, wie bedrohlich sich die Lockdowns und praktischen Berufs-Verbote für Freiberufler, Künstler, Freischaffende, Seminarveranstalter, Schausteller, Gastronomen, Cafebetreiber und andere Selbstständige darstellen. Es geht hier ja nicht nur um das bloße Geld, es geht mindestens ebenso stark um den beruflichen Lebenssinn, die Berufsausübung und die berufliche Selbstverwirklichung. Hier kann man nur hoffen, dass die Hilfsgelder unbürokratischer zu den Menschen gelangen, wirklich ankommen und so lange gezahlt werden, bis sich ein Neuanfang
gestaltet hat. Wir alle könnten von unseren Politikern fordern, die Krisengewinner wie Pharma-, Technologie- und Versandkonzerne durch kluge und entschlossene Steuerung dazu zu bewegen, einen bestimmten Teil ihrer teils gigantischen Gewinne in einen Ausgleichs- und Wiederaufbaufond einzuzahlen.

4. Angst, die eigene Meinung, Haltung und Grundüberzeugung zu hinterfragen und zu ändern
„Es ist sehr schwer, jemandem etwas verständlich zu machen, wenn seine Existenz davon abhängt, dass er es nicht versteht“ Sir Apton Sinclair, Sozialreformer
Diese Angst ist die vielleicht tiefste Angst des intellektuellen Menschen in einer kognitiven Leistungsgesellschaft und sie äußert sich in den meisten Fällen nicht als Angstgefühl, sondern viel mehr in Symptomen, wie Desinteresse an Antithesen und alternativen Sichtweisen, in Vermeidung von echtem Dialog und investigativen Recherchen und in Diffamierung von Kritikern und „Andersdenkenden“. Diese „Abneigung gegen kritische Stimmen und kontroverse Thesen wird sehr wahrscheinlich noch in dem Maße zunehmen, wie das Coronavirus und die Pandemie selbst zu einem Geschäftsmodell werden. Die Zeiten waren schon "vor Corona" unsicher, beängstigend und aufwühlend: Turbulenzen an den Finanzmärkten - Ressourcenkrise - Klimawandel - Artensterben - Digitale Revolution. Corona hat das auf die Spitze getrieben und zusätzlich noch viele ungeheilte Aspekte unserer Gesellschaft sichtbar und greifbar gemacht: Naturentfremdung, mangelnde emotionale Kompetenz und Reife, Angst vor dem Tod, mangelnde Dialog- und Beziehungsfähigkeit. Wer möchte sich in solchen Zeiten nicht an einer eindeutigen Haltung, an einer festen Meinung, an fundierter Wissenschaft und an (scheinbar) untrüglichen Zahlen und Fakten festhalten? Logischerweise vertraut die breite Gesellschaft in solch einer gefährlichen Zeit erst einmal auf die Leitmedien, die Politik und auf die beratenden Wissenschaftler. Doch worauf, auf was und auf wen vertrauen ihrerseits die Leitmedien, die Politik und die beratenden Wissenschaftler?
Ein anderer Teil unserer Gesellschaft hat sich über die Jahre eher ein Misstrauen gegenüber führenden Politikern, gegenüber einer zunehmend von großen Geldgebern abhängigen Wissenschaft und gegenüber den Leitmedien angeeignet: Zu viel Alternativlosigkeit, zu viel Machtmissbrauch, zu viel Ratio, Logik, künstliche Intelligenz und lebensfremde Rechenmodelle, zu viel selektive Berichterstattung und zu viel Lobbyismus und zu wenig Ehrlichkeit, zu wenig Charakterstärke, zu wenig Weisheit, zu wenig Menschlichkeit und gesunder Menschenverstand, zu wenig Dialog und
Wahrheitsliebe, zu wenig investigativer Journalismus, und zu wenig Herzlichkeit und Gerechtigkeit. Besonders zwischen diesen beiden Lagern, den "Systemvertrauenden“ und den „Systemkritischen" gibt es „seit Corona“ die tiefsten Gräben und in diesen Gräben lauern tödliche Gefahren. Für die einen die tödliche Gefahr der Ansteckung mit SARS-CoV2 und Covid-19, - für die anderen eher die lebensbedrohliche Gefahr durch rasant entwickelte genetisch wirksame Impfstoffe und durch eine Vernichtung freier und selbstbestimmter Existenzmöglichkeiten.
Die Wahrheit läge vermutlich irgendwo in der Mitte. Doch wer ist bereit, seine "Trapezstange der Überzeugung", die ihn vor dem drohenden Abgrund der Ratlosigkeit, der Verzweiflung und der Ohnmacht bewahrt, loszulassen, um gemeinsam mit der anderen Seite nach einer gangbaren Lösung für alle zu suchen?

Erste Schritte zur Lösung
Wir könnten alle erste Schritte machen: die Leitmedien könnten etwas weniger nach dem aktuell dramatischsten Corona-Hotspot suchen und etwas mehr von den unzähligen, vollständig Genesenen berichten oder von den Menschen, die mit SARS-CoV2 infiziert waren und kaum etwas davon bemerkten. Vor allem könnten sie endlich damit aufhören den Menschen mit nicht repräsentativen „Hinweisen auf mögliche Coronavirus-Infektionen“ (Massentests an Gesunden) die unberechtigter Weise als „Fallzahlen“ und „Inzidenz-Werte“ ausgegeben werden Angst zu machen. Die Politiker könnten sich endlich einen unabhängigen und breiteren Beraterstab an Wissenschaftlern und Fachleuten zulegen, zu denen unbedingt auch kritische Wissenschaftler und "Maßnahmen-Gegner" gehören sollten. Die beratenden Wissenschaftler könnten sich etwas mehr Demut aneignen und erwägen, dass Menschen keine Maschinen und Algorithmen sind, deren Wohlergehen und deren Gesundheitszustand man berechnen kann. Konsumenten von Leitmedien könnten es wagen, sich ab und an auch alternative Medienkanäle anzuschauen und sich den Standpunkt der Teufelsadvokaten anzuhören (dazu unten einige Hinweise). Konsumenten von alternativen Medienkanälen könnten es wagen, sich Wissenschaftsendungen wie den Podcast von Prof. Drosten oder den populären Wissenschaftskanal "Mailab" anzuschauen oder Fachartikel zu lesen und versuchen, die Sichtweise der Virologen, Statistiker, Mathematiker und Epidemiologen nachzuvollziehen. Wir alle könnten uns intensiver für GESUNDHEITsförderung einsetzen, privat, als auch politisch, um ein NOT-wendiges Gegengewicht zu der gerade entstehenden KRANKHEITs-Kontroll-Gesellschaft zu setzen. Dabei könnten wir auf dem Radar haben, dass Gesundheit nur im Zusammenklang von körperlichem, psychischem, sozialem und geistigem Wohlbefinden entstehen kann.
Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass es nicht nur um technologische Lösungen und um logisches Denken gehen kann: smart is not enough! Es braucht auch Weisheit, Charakterstärke und menschlich-emotionale Kompetenzen. Die Heilung der Ängste, die durch die Coronakrise nach oben gespült werden, könnte uns ein Fenster in eine würdige und menschenfreundliche Zukunft öffnen.
Die Verteufelung der Teufelsadvokaten könnte uns sehr teuer zu stehen kommen
Es gab Zeiten, in denen der Advocatus Diaboli, also der Teufelsadvokat eine sehr geschätzte Stimme war. Vor komplexen Entscheidungen mit großer Tragweite wurde er gehört, um blinde Flecke zu beleuchten und Risiken aufzuzeigen. Es gibt sogar eine "Advocatus Diaboli Technik" und immerhin hat er es als "Der Kritiker" in die populäre "Disney-Strategie" geschafft.
In Zeiten von "Political Correctness", Schnelllebigkeit, Finanzpragmatismus und rasanten technologischen, teils KI-gestützten Entwicklungen laufen wir Gefahr, große Entscheidungen nicht mehr sauber, gründlich und kontrovers abzuwägen. Kaum Zeit für Dialog, kaum Zeit für die Antithese, kaum Zeit zum Zuhören. "Teufelsadvokaten" und Menschen, die kritisch reflektieren und die Kontexte und auch die Metaebene ins Spiel bringen, haben heute einen sehr schweren Stand. In "Corona-Zeiten" wurden diese kritischen Stimmen nicht selten von den "politisch Korrekten" mit Corona-Leugnern, Verschwörungstheoretikern, ja sogar Antisemiten, Nazis, Rechtsradikalen oder einfach nur Idioten verwechselt und von Faktencheckern auf einer oberflächlich-kognitiven Ebene abgefrühstückt. Schon länger gibt es die Unsitte, kritische oder unbequeme Ärzte, Wissenschaftler oder Therapeuten auf anonymen, fragwürdigen und „engstirnigen“ Portalen wie „Psiram“ an den Pranger zu stellen; - in Corona-Zeiten fielen sogar Portale wie „Wikipedia“ dadurch auf, dass Einträge von Menschen mit unbequemen Standpunkten ungerechtfertigt zu deren Ungunsten verändert wurden. Unter diesem Link https://www.youtube.com/watch?v=v2WXBJUFFW0&feature=youtu.be kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie führende Medienvertreter gecoacht
werden, mit welchen Tricks man eine Bevölkerung in Schrecken versetzen und sie dazu bringen kann, sich impfen zu lassen – die Schwelle zur Propaganda ist nah. In diesem Artikel gibt ein Mitarbeiter einer Nachrichtenredaktion einen sehr menschlichen und berührenden Einblick in die Dynamiken, die zu den Auswüchsen von politischer Korrektheit und zur Diffamierung der Kritiker in der Coronakrise geführt haben - https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase
Ich bin überzeugt, dass eine gesunde Gesellschaft nicht nur investigative Medien braucht, die ihren Kontrollauftrag als vierte Gewalt wirklich ernst nehmen, sondern auch "Teufelsadvokaten". - Menschen die kontrovers und kritisch denken und kombinieren können, die blinde Flecke aufzeigen, die Kollateralschäden benennen, die ganzheitlich wahrnehmen und die in engen Diskussionssträngen die Metaebene einbringen können. Es gibt in den Weisheitslehren und in der Rechtssprechung den Grundsatz „audiatur et altera pars!“ – immer auch die andere Seite anhören. Welche Zukunft hat eine Gesellschaft, der das nicht mehr gelingt und die stattdessen alles Unbequeme ausgrenzt, diffamiert und bekämpft?
Aufgabe der Medien wäre es, die kritischen, ergänzenden und alternativen Wortmeldungen integrativ statt ausgrenzend zu behandeln, ihre Kernaussagen herauszuarbeiten und sie für eine konstruktive gesellschaftliche Diskussion verfügbar zu machen. Das würde auch ihrem demokratischen Kontrollauftrag als „vierte Gewalt“ gerecht werden. Solange das nicht befriedigend geschieht, ist es dringend zu empfehlen, proaktiv beide Seiten der Medaille anzuschauen.
*
Für alle Menschen, die dem Advocatus Diaboli zum Wohle einer echten und guten Lösung der Krise eine Chance geben wollen, seien die folgenden Portale oder Einzel-Experten empfohlen:
https://respekt.plus/
Die Plattform RESPEKT verbindet Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Das Ziel: Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken und auf Basis gemeinsamer Werte Veränderungen anstoßen. Es geht um die Förderung von Grundrechten, Demokratie und Meinungsvielfalt. Unter dem Button "Videos" findet man ausgesprochen informative Gespräche und Videos mit Experten zu Themen wie T-Zell-Immunität, Impfungen, PCR-Tests, Masken, Corona-Politik...
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https://punkt-preradovic.com/alle-videos/
Die Fernsehjournalistin Milena Preradovic interviewt seit Beginn der Coronakrise auf
ihrem Portal "punkt.preradovic" die Wissenschaftler, Ärzte, Ökonomen und Experten,
die sich zwar mit Lösungsbeiträgen zu Wort gemeldet haben, die von den Leitmedien
und der Politik aber ausgegrenzt und teils sogar diffamiert wurden. Besonders
sehenswert sind die Interviews mit Dr. Paul Brandenburg, der einen ungeschönten
Einblick in die Entfremdung unseres Gesundheitssystems gibt. Der Prof. Norbert Bolz
(Kommunikationswissenschaftler) erläutert, wie sehr die political correctness echte
demokratische Prozesse fast unmöglich macht. Dr. Spitzbart erläutert, wie kraftvoll
und wirksam die Möglichkeiten komplementärer Medizin - gerade auch bei Corona
sind. DDr. Christian Fiala erläutert, warum die allermeisten Corona-Maßnahmen
inclusive der momentanen Impfungen aus rein medizinischer Sicht höchst fragwürdig
sind… Viele weitere hochspannende Interviews und Blickpunkte sind dort zu finden...
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https://www.youtube.com/results?search_query=gunnar+kaiser
Der Philosoph, Journalist und Youtuber Gunnar Kaiser untersucht auf seinem Kanal
"KaiserTV" vor allem das Welt- und Menschenbild der Hauptakteure der Coronakrise .
Sehr empfehlenswert seine Interviews mit Aya Velazquez über die Idee des
Transhumanismus und des Great Reset, sein Interview mit dem Naturphilosophen
Jochen Kirchhoff, sein Gespräch mit dem Neurobiologen Gerald Hüther über echte
Auswege aus dieser Krise und seine Reportage über Schweden, in der klar wird, wie
manipulativ die deutsche Berichterstattung über den schwedischen Weg meist war.
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https://qs24.tv/
QS24-TV ist ein privater Schweizer Fernsehsender, der ganzheitliche
Gesundheitsinformationen vermittelt. Dort sind sehr informative und sachliche
Interviews mit renommierten oder umstrittenen (je nach Standpunkt) Medizinern wie
Dr. Dietrich Klinghard, Dr. Rüdiger Dahlke, erfahrenen Wissenschaftlern und vielen
anderen zu finden. Besonders erwähnenswert ist der Button: Gelöschte Videos
https://qs24.tv/geloeschte-videos/ Dort findet man einige der über 11
Millionen Videos (Aussage des Juristen und Journalisten Milosz Matuschek), die im
Laufe der Coronakrise aus dem Internet gelöscht wurden, weil man wohl den eigenen
Bürgen nicht zutraute, sich ihre eigene Meinung bilden zu können.
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https://www.servustv.com/?s=talk+im+hangar+7
"Talk im Hangar 7" von "Servus.tv" ist eine regelmäßige Sendung im österreichischen
Privatfernsehen, die qualitativ hochwertige, echt kontroverse Diskussionen bietet. Ein
sehr guter Moderator, der auch zu Humor in der Lage ist, führt durch die Sendung.
Dadurch, dass auch Kritiker der Corona-Politik zu Wort kommen und kritische
Wissenschaftler ist diese Sendung eine wohltuende Ausnahme in den seichten,
politisch korrekten Medien-Fahrwassern.
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https://corona-ausschuss.de/
Auf dieser Seite erhält man Einblick in die Ermittlungen der "Stiftung-Corona-
Ausschuss" einer internationalen Gruppe von Rechtsanwälten. Auch, wenn mir
persönlich die Tonart bei diesem Format gelegentlich zu hart ist, sind viele der Inhalte
definitiv diskussionswürdig. Die Anwälte befragen Fachleute, Wissenschaftler und
Politiker zu den medizinischen und politischen Dynamiken der Corona-Krise und
untersuchen mögliche "ungute" Verflechtungen von Politik, Wissenschaft und
Konzernen, die zu undemokratischen massiven Machtverschiebungen führen können.
Die mehrstündigen Sitzungen, die man live verfolgen kann, sind „spannender als ein
Krimi“. Laut Überzeugung der ermittelnden Rechtsanwälte liegen die größten Chancen,
diese extrem folgenreiche Krise konstruktiv aufzulösen und aus diesem Desaster zu
lernen in einer exakten Überprüfung des Real-Time-PCR-Test-Konzepts und bei einer
sauberen Rechtsprechung durch die Gerichte. So hat zum Beipiel ein Team von
Wissenschaftlern herausgefunden, dass die Studie, die den meisten PCR-Tests in der
westlichen Welt zu Grunde liegt ( von "Corman, Drosten et al") gravierende
wissenschaftliche Fehler enthält und praktisch ohne Peer-Review-Verfahren auf die
Schnelle veröffentlicht wurde -sie wurde tausende Male zitiert und verwendet. Sollte
diese These sich als wahr herausstellen, wären unzählige „Covid-19-Diagnosen“ gar
keine echten Covid-19-Krankheits-Fälle gewesen, sondern lediglich „Hinweise auf eine
mögliche Covid-Infektion“ oder sogar „Umetikettierungen“ von ähnlichen
Erkrankungen und anderen Todesursachen. Inzwischen hat die WHO und das
Schweizer BAG eindeutig verlautbart, dass PCR-Tests nur in Verbindung mit einer
eingehenden ärztlichen Anamnese und Diagnose Aussagen über eine Corona-Infektion
erlauben. Somit wären die täglichen Meldungen von „Fallzahlen“ und „Inzidenzwerten“
unbrauchbar bis irreführend, da die allermeisten dieser Zahlen aus Massentests an
gesunden Menschen stammen, die auch nicht in Relation zu der Anzahl der Tests
stehen und damit auch nicht repräsentativ sind. Tipps: Sitzung 37 (von 3h56min -
6h24min) - die Zellbiologin Dr. Vanessa Schmidt-Krüger erläutert sehr detailliert und
wissenschaftlich die Potentiale, Gefahren und Entwicklungs-Protokolle der neuartigen
Covid-Impfstoffe. Sitzung 42 (3h52min – 4h42min) Prof. Esfeld
(Wissenschaftsphilosoph und Mitglied der Leopoldina) erläutert, warum das Verhalten
der Leopoldina in der Coronakrise wissenschaftliche Grundsätze verletzt.
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Empfehlenswerte Einzelexperten im obigen Sinne, deren Videos und Aussagen man
einfach mal ecosieren oder googeln kann, sind:
Prof. Dr. Jörg Spitz, der aufzeigt, wie absurd es ist, alle Hoffnung auf eine
Impfung zu setzen - da das einzige, was uns langfristig wirklich ein gutes Leben
ermöglicht GESUNDHEIT ist
Was Komplementärmedizin auch bei Covid-19 kann, vermittelt der Arzt für
Naturheilverfahren und Sportmedizin Peter-Hansen Volkmann in diesem
hervorragenden Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=iJmzgXqzk_c
Der erfahrene Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch ist von erster Stunde an, ein Kritiker der Corona-
Maßnahmen, wurde anfangs zensiert und ausgegrenzt und ist inzwischen sogar wieder
bei den öffentlichen Sendeanstalten zu sehen und zu hören
Der medizinische Psychologe und Psychoneuro-Immunologe Prof. Dr. Christian
Schubert sieht in der Coronakrise vor allem eine Krise einer menschen- und
lebensfremden Maschinenmedizin mit einem mechanistischen Weltbild. Er begreift den
Menschen als ganzheitliches, psycho-soziales Wesen und weist auf die immense
Bedeutung unserer Psyche für Immunkraft und Gesundheit hin. Er zeigt auf, wie sehr
diese Mechanismen von der aktuellen Corona-Politik missachtet werden
Der Biologe und Gesundheitökologe Clemens Arvay könnte aufgrund seiner
wissenschaftlichen Genauigkeit und Fähigkeit, seine Aussagen mit seriösen Studien zu
belegen auch als "perfektionistischer Wissenschaftsjournalist" bezeichnet werden, der
mit seinem Buch "Wir können es besser - wie Umweltzerstörung die Corona-Pandemie
auslöste und warum ökologische Medizin unsere Rettung ist" einen ungemein
wertvollen Beitrag zum Verständnis dieser Jahrhundertkrise geliefert hat. Sein neuestes
Buch: „Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko“ liefert seriöse wissenschaftliche Fakten
und transparente Informationen, die fast gänzlich in den deutschen Leitmedien
vernachlässigt wurden.
Eine Schatzkiste von wertvollem Gesundheitswissen, vor allem über die
immensen Potentiale unseres Immunsystems, auch in Bezug auf Corona und Covid-19
ist der österreichische Gesundheitsforscher Helmuth Matzner.
Weitere Menschen, die NOT-wendige, konstruktive Kritik und neue
Perspektiven beitragen und auf deren Arbeit ich in diesem Kontext aufmerksam
machen möchte, sind: Prof. Dr. Rainer Mausfeld (Kommunikationspsychologe) – Prof.
Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe) – Dr. Gunter Frank (Mediziner und Autor) – Roland
Tichy (Ökonom) – Ulrike Guérot (Politikwissenschaftlerin) – Sarah Wagenknecht (v.a in
ihrem Kanal „Wagenknecht´s Wochenschau, Politikerin) – Markus Gabriel (Philosoph) –
Dr. Raphael Bonelli (Psychiater und Wissenschaftler) – Prof. Dr. Georg Lind (Psychologe
mit Schwerpunkt Moralentwicklung)
***
SCHLUSSBEMERKUNG Aus meiner Sicht ist jeder Mensch mit ausreichend Ressourcen ausgestattet, um sich ein eigenes Bild der Welt und des Zeitgeschehens zu machen und sich konstruktiv, gesund und vernünftig zum Wohle des Ganzen zu verhalten. Was es dazu braucht ist ein unzensiertes, breites und unvoreingenommenes Spektrum an Informationen und Berichterstattung. Die Freiheit, Kultur und Breite des „öffentlichen Debattenraums“ hat in der Corona-Krise leider schweren Schaden gelitten. Ich hoffe, mit meinen Texten dazu beitragen zu können, dass hier eine Heilung und Öffnung entsteht. Bis sich in unserer Medienlandschaft etwas Grundlegendes geändert hat, könnte es das Sinnvollste sein, sich in Bezug auf die Corona-Krise bewusst und unvoreingenommen die Argumente beider Seiten anzuhören: der Befürworter und der Kritiker der Corona-Maßnahmen und der Corona-Politik. Rhetorische Kampfbegriffe wie „Corona-Leugner“, „Verschwörungstheoretiker“, „Corona-Skeptiker“ oder Schlimmerem mit denen die Kritiker belegt sind, sollte man dabei am Besten ignorieren.
DISCLAIMER Die Aussagen dieser "Teufelsadvokaten" oder kritischen Fachleute decken sich nicht in allen Fällen mit meiner Meinung, aber ich halte sie für ein ungemein wertvolles Korrektiv, um den sehr verengten Blickwinkel von Leitmedien und Politik auf die Corona-Pandemie in einen größeren Kontext zu setzen und vor allem, um sich ein eigenes und realistisches Bild von dieser komplexen und tiefgreifenden Krise zu machen. Es kann ja nicht sein, dass wir Menschen nicht nur die Arten-VIELFALT unseres Planeten zerstören, sondern auch noch die Meinungs-VIELFALT unserer Demokratien!
mit herzlichen Grüßen
Mattheo Pfleger
Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Text weitergeleitet und gerne auch bei anderen Portalen gepostet wird. Wundervoll wäre es, wenn solche Aspekte und Argumente auch den Weg in die großen Medien oder zu Menschen finden würden, die überwiegend Mainstream-Medien konsumieren
Mattheo Pfleger Dipl. Sozialarbeiter, Naturpädagoge, Heilpraktiker und stv. Kitaleitung Mail: mattheo-pfleger@gmx.de Web: www.kraftquelle-natur.de


Unterlagen zum Vortrag von Herrn Dr. med. Wolfgang Scheel 

Unser 1. online Live-Vortrag am 5. Februar 2021 war mit  170 Teilnehmenden ein riesiger Erfolg. Die Resonanz war so positiv,  dass wir in die Planung für  weitere Vorträge in dieser Form gehen. 

Herr Dr. Scheel hat uns die in seinem Vortrag erwähnten Unterlagen zur Verfügung gestellt. Hiermit  bieten wir die Möglichkeit , diese herunterzuladen: 
Akupressurpunkte 
Diagnose-und-Therapieverfahren
Entspannungsübungen
IMPFEN-Ja-oder-NEIN                
Möglichkeiten zur Verbesserung der Körperfunktionen
Wege-zu-Gesundheit
Wirbelsäule
Orgauhr
Reflexzonen


Weltkrebstag 4.2.2021

Pressetext von Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt

Krebs in der Ganzheitsmedizin

Keine Krankheit erfordert so deutlich die Zusammenarbeit zwischen Akutmedizin und Naturheilkunde wie die Krebserkrankungen. Es wurde auch keine Krankheit so intensiv erforscht wie Krebs, sodass wir dank der Neuropsychologie auch den Zusammenhang zwischen Krebsmanifestation und Konflikt kennen. Als stabile Säule unserer Kultur bietet die Naturheilkunde mit dem Zweig der Homöopathie viele Möglichkeiten, die chronischen Erscheinungsformen des Krebses unterstützend zu behandeln und den Menschen zu verstehen, der unter dieser Krankheit leidet. Durch die geniale Erkenntnis von Samuel Hahnemann im 18. Jh., dass es eine „Krankheit unter der Krankheit“ gibt, können wir die Ursache einer Krebserkrankung erkennen und behandeln. Dafür stehen uns viele Arzneien zur Verfügung, die sich in den letzten 20 Jahren bewährt haben. Schließlich hat uns auch die Zellforschung dazu verholfen, Krebs als die wichtigste Mitochondrienkrankheit zu begreifen, weshalb in der ganzheitlichen Therapie die Aktivierung der Zellatmung und als Folge davon die Unterstützung des – von Hause aus – genialen Immunsystem bedacht werden. Wir sind also bestens gerüstet, dieser Krankheit zu begegnen.

Der ganzheitlichen Behandlung von Krebs, diente uns in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten Japan als Vorbild, um die Krebserkrankungen deutlich zu senken. Dort werden traditionell Akutmaßnahmen der Onkologie, die Homöopathie, die Pflanzenheilkunde, die Konfliktlösung und die Ernährung gemeinsam zum Wohl der Patienten bedacht

Einen weiterführenden Artikel der Autorin unter dem Titel „Frühzeichen von Krebs erkennen“ mit praktischen Hinweisen, um Gesundheit und Immunsystem mit Kuren und Bewusstseins-Übungen zu stärken, sowie Literaturempfehlungen finden Sie auf der Homepage des Deutschen Naturheilbundes unter www.naturheilbund.de

Zur Autorin:

Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt ist eine international gefragte Homöopathin, Heilpraktikerin und Autorin von über 50 Büchern. Als erste Frau wurde sie zum Ehrenmitglied der Japanischen Kaiserlichen Homöopathie- und Medizingesellschaft (JHMA) ernannt und reist regelmäßig nach Japan.

Beim Deutschen Naturheilbund engagiert sich Rosina Sonnenschmidt im Wissenschaftlichen Beirat und als Dozentin in der Ausbildung „Naturheilkundeberater DNB“.



Aus der RNZ vom 27.5.2020

(mit freundlicher Genehmigung der RNZ)

Ängste mindern und so die Immunkräfte stärken

Die Heidelberger Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr fordert zu einer entspannteren Kommunikation über Covid- 19 auf

 

RL/sal. Fast täglich Sondersendungen, Zeitungen kennen fast nur ein Thema:

Wir alle werden seit Wochen überflutet mit Meldungen über die Ausbreitung des Virus und erleben einschneidende Maßnahmen im Alltag. “Alles fixiert sich auf den Virus – und er bekommt ein riesiges Gewicht. Das erzeugt große Ängste, bei manchen Menschen auch Panik. Wir brauchen mehr angstmindernde Kommunikation“, erklärt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr(GfBK).

 Es sei sehr verständlich, dass Menschen sich Sorgen machen wegen der Ausbreitung des Virus, Angst um ihre Gesundheit und die von nahestehenden Menschen haben, Angst, weil ihnen Einkünfte wegfallen usw. „Gefährlich wird Angst, wenn sie länger andauert und zur chronischen Belastung wird. Dann beginnt genau der Teil des Immunsystems seine Aktivität herunterzufahren, der uns vor einer Ansteckung schützt. Die Psycho-Neuroimmunologie hat dies in unzähligen Studien zeigen können“, so Prof. Christian Schubert von der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie in Innsbruck.

Angst wächst, wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie dem Infektionsgeschehen hilflos ausgesetzt sind, ohne es beeinflussen zu können. Dazu trägt nach Ansicht d er GfBK auch das vorherrschende Narrativ bei: Wir können nichts tun gegen das Virus,  solange wir keine Impfung und keine Medikamente zur Behandlung haben.  „Wir sind nicht ohnmächtig einem gefährlichen Virus ausgeliefert.  Menschen können etwas tun, für ihr seelisches Befinden,  ihre Abwehrkräfte“, unterstreicht  Dr. Irmey. Der Kontakt zu und der Austausch mit anderen Menschen sei wichtig. Gerade bei körperlicher Distanz sei es notwendig, ein Gefühl der Verbundenheit zu stärken.

„Nehmen Sie sich  Auszeiten vom Virus, eher mehr als weniger! Schalten Sie das Smartphone aus, entdecken Sie das Medien-Intervallfasten. Tun Sie Dinge, die Ihnen guttun und die Sie beruhigen“, erläutert Irmey weiter. Auch wenn immer noch sehr viel unklar ist bei Covid-19: Ob jemand sich ansteckt und wie stark die Symptome der Erkrankung sind, hat stark mit der gesundheitlichen Konstitution jedes einzelnen zu tun. In etwa 80 Prozent der Fälle entwickeln mit Sars-CoV-2 Infizierte allenfalls geringe Symptome. Die körpereigenen Abwehrkräfte bewältigen die Infektion.

„Die vielfältigen Möglichkeiten, die jeder Mensch hat, um die Immunkräfte zu stärken, sollten wir stärker in den Blick nehmen. In der komplementären Krebstherapie haben wir langjährige Erfahrungen mit wirksamen immunstärkenden Maßnahmen“, so Dr. Irmey. Ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und am besten im Wald, eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung bis hin zu antioxidativen Naturheilmitteln. Wichtig sei dies – neben Maßnahmen wie Abstand, Hygiene usw. – besonders für Menschen mit Krebserkrankungen. Sie sind gefährdet, weil ihr Immunsystem z.B. durch belastende Chemo- und Strahlentherapien geschwächt ist.

Abweichende Meinungen und kritische Bewertungen zu Covid-19 und die Maßnahmen zu  ihrer Eindämmung laufen zurzeit Gefahr, als Fake News verurteilt werden. Dabei sei vieles ungeklärt: Wir wissen weder, wie viele Menschen sich infiziert haben, noch welche Faktoren genau die Ausbreitung des Virus fördern oder hemmen. Welche Rolle spielen die aktuelle Luftverschmutzung der Umwelt und die Feinstaubbelastung? Warum wurden viele Menschen, die mit Infizierten oder Erkrankten in engem Kontakt leben, nicht angesteckt und andere doch? heißt es in der Presseerklärung. Warum wird in der Forschung der Funktion des individuellen Immunsystems nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt als nur der Abwehr des Virus.

 Deshalb braucht es einen verantwortlichen Umgang mit scheinbaren Wahrheiten und eine offene Diskussion. „Isolation kann für einen definierten Zeitraum und unter gewissen Umständen eine sinnvolle Maßnahme sein; sie darf nicht zum Dauerzustand werden. Gesundheit kann sowohl gesellschaftlich wie auch biologisch nur durch Gemeinschaft entstehen“, sagt Dr. Irmey.

Info: Die GfBK gibt auf ihrer Webseite www.biokrebs.de Hinweise zur Stärkung der Abwehrkräfte.



Blog

Hier setzen wir unsere Info-Reihe mit weiteren Vorträgen fort...

Wie im letzten Eintrag angekündigt, wollen wir nun auf Vorträge von Dr. Rüdiger Dahlke verweisen. Dr. Dahlke war 2004 und 2006 Vortragsgast beim Naturheilverein Mosbach und sprach jeweils in der vollbesetzten Mosbacher Alten Mälzerei.

 Dr. Rüdiger Dahlke, Arzt, Psychotherapeut und Bestsellerautor ist ein Vertrauter der Social Medien und auf Facebook, Telegramm und YouTube zu finden. In den letzten Wochen hat er viele Statements und Interviews zum Thema Corona-Krise gegeben und auch auf viele gesunderhaltende Maßnahmen verwiesen. Hier einer von seinen vielen Beiträgen: Corona aus Sicht des Polaritätsgesetzes und Schattenprinzips vom 13.05.2020. Hier geht’s zum Vortrag.

 Dr. med. Gunter Frank aus Heidelberg, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, war 2016 Vortagsredner zum Thema „Der mündige Patient“.  Hier geht's zum Interview:

 Demnächst werden wir Informationen von Dr. med.  Wolfgang Scheel, Arzt für Naturheilkunde, Homöopathie, Akupunktur / Gesundheitsberater aus Steinheim einstellen! 


Liebe Freunde des Naturheilvereins Mosbach und Umgebung,

In diesen Zeiten sind die Informationen zur Corona-Krise, welche wir bekommen, oft etwas einseitig.

Es ist gut, sich auch bei Menschen zu informieren, die eher unserer ganzheitlichen naturheilkundlichen Richtung angehören.

Gert Dorschner, Leiter der Akademie für Ganzheitsmedizin in Heidelberg und Wissenschaftlicher Beirat des DNB, den viele von Ihnen von Vorträgen bei uns kennen, hat ein interessantes Video ins Netz gestellt. Falls es Sie interessiert, schauen Sie mal rein. Es dauert ca. 10 Minuten.
Link: Gert Dorschner 

Außerdem finden Sie auf der Seite unseres Dachverbandes, des Deutschen Naturheilbundes, Erfahrungen und Sichtweisen der Naturheilkunde zum Thema Covid-19:
Link: Deutscher Naturheilbund

Vielen von uns fällt es schwer, mit der aktuellen Situation und mit den Einschränkungen, die uns alle betreffen, umzugehen. Robert Betz, der schon zweimal in Mosbach vor vollem Haus gesprochen hat, bietet hierzu ein kostenfreies Online-Seminar an. Eine Stunde sollte man sich dafür einplanen.
Link: Robert Betz

Anne Grimm, die seit Jahren als Engelfrau das Programm des Naturheilvereins in den Rauhnächten bereichert, beleuchtet das Thema aus spiritueller Sicht:
Link: Anne Grimm

Dr. med. Rüdiger Dahlke hat sich mit verschiedenen Aspekten zur Corona-Krise befasst. Wir stellen Ihnen demnächst einige seiner verfügbaren Vorträge/Interviews hier zur Verfügung.

Schauen Sie immer mal wieder auf unsere Webseite – es lohnt sich!


Auszug aus dem Beitrag vom April 2020 von:

Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor, Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)
...
Lassen Sie mich kurz einige für mich essentielle Gedanken zur Krisenzeit und einige Anregungen für weiterführende gute Artikel aufzeigen:

„Zusammen sind wir stark. Unser größter Feind ist nicht das Virus. Unsere größten Feinde sind Angst, Gerüchte, Stigma und Ausgrenzung. Was wir brauchen sind Fakten, Vernunft und Solidarität.“ Das hat Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon Ende Februar gesagt, als die große weltweite Krise erst am Anfang war. Unser gewohnter Lebensrhythmus wurde unterbrochen und wir sind nicht mehr im Gleichgewicht. Die vielen kollektiven Ängste, die in uns allen auf vielfältige Weise getriggert werden, sind meiner Meinung nach genauso, wenn nicht sogar gefährlicher, als der manifeste neue Corona-Virus. Es sind die Ängste, sich anzustecken oder die nächsten Angehörigen, selbst zu erkranken und Ängste, den Arbeitsplatz oder die Existenz zu verlieren. Ängste, dem Alltag nicht mehr gewachsen zu sein. Auch eine Angst der zunehmenden sozialen Isolation macht sich breit. Diese Ängste machen langfristig krank und steigern ein Erkrankungsrisiko. Ängste lassen sich nicht einfach auf Knopfdruck zum Verschwinden bringen, sondern wir werden einzeln und gesamtgesellschaftlich nach Wegen zu suchen haben, ihnen konstruktiv zu begegnen. Angst ist eine wichtige Emotion, die unser Überleben physisch in vielen Situationen unseres Lebens sichert. Eine Emotion, die beachtet sein will und wir nicht einfach nach Belieben wegdrücken können. Ängste und Panik werden besonders geschürt, wenn kein Ende abzusehen ist. Ob etwas Schlimmes passiert oder ob man sich ausmalt, dass es passieren könnte, hat den gleichen negativen biologischen Effekt im Organismus.

Daher möchte ich auf zwei hilfreiche Artikel und zwei Podcasts verweisen, die zum Thema Angst  und besonnener Umgang mit dem Thema in den Medien der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK) veröffentlicht wurden:

·      Martin Rösch gibt eine Reihe praktischer Anregungen, wie wir Ängsten konstruktiv begegnen können.

·      In ihrem Artikel Resilienz stärken – neue Lösungen finden in der momentum 1-2020 gibt Claudia Reinicke mehrere praktische Tipps mit Techniken zur Steigerung der Selbstwirksamkeit, akuten Ängsten und Sorgen zu begegnen.

·      Eine Podcast-Folge der beratenden Ärztin der GfBK und Ganimedvortragenden Dr.med. Petra Barron:  Svastha - Komm in Dir an: Corona Meditation und Tipps

·       Ebenso sehr angetan war ich von einem Podcast des von mir geschätzten Menschenbewegers Veit Lindau im Gespräch mit der Traumatherapeutin Verena König :  Link: Keine Angst vor der Angst

Folgende vier Artikel finde ich in dem Kontext des Krisengeschehens hilfreich und voller guter Gedanken und Impulse:

·         Der Zeitgeist in Zeiten von Corona: Rundbrief von Mattheo Pfleger, Naturpädagoge und Heilpraktiker.

·         Heilungspotentiale für große Krisen: weiterer Rundbrief von Mattheo Pfleger.

·         Strahlenkranz der Pandemie: Über die außerordentliche, evolutionäre Chance in dem aktuellen Geschehen schreibt der Philosoph und   

         Publizist Prof. Dr. Claus Eurich in seinem Blog.

·         Einen recht langen und mich beeindruckenden Artikel, der die Komplexizität des Geschehens auf vielen Ebenen zu erfassen sucht, hat der amerikanische    Kulturphilosoph Carles Eisenstein geschrieben: Link: Cares Eisenstein

Persönlich wirklich berührt hat mich folgendes kurzes Video: Eine außergewöhnliche Sicht vom Corona Virus, auf dem Instagram-Account von Pascal Zadow.

In den Ostertagen bekam ich die Meditation einer neuen Erde zugesandt, die mich berührt hat.  Für alle Menschen, die für aufbauende und konstruktive spirituelle Impulse offen  sind, sei der folgende Link empfohlen - Annette Kaiser hat den motivierenden, tiefgründigen Text verfasst, Armita Nikdin die Musik, Silke Schäfer liest:  Link: Anette Kaiser

Im einem Schwerpunktartikel auf der Homepage der GfBK habe  ich in Co-Kreation mit den Ärztinnen und Ärzten der Gesellschaft viele Hinweise für medikamentöse und nicht-medikamentöse Vorbeugung gegeben. Insbesondere haben wird dort auch eine Menge gesundheitsfördernder Links zusammengetragen, die Ihnen andere Perspektiven für den Alltag im Umgang mit der Krisensituation vermitteln möchten. Zum Schwerpunktthema kommen Sie hier: Achtsam und selbstwirksam mit der aktuellen Situation umgehen. Hier geht es direkt auf eine immer wieder aktualisierte und ergänzte Linkliste mit weiteren gesundheitsfördernden Informationen auf der Homepage der GfBK.

Onlinekonferenz Cancer & Co

Vor einigen Tagen begann der mit riesen Engagement und Herzblut über ein Jahr lang vorbereitete kostenfreie
Onlinekongress cancer& co Krebs: verstehen – vorbeugen – verwandeln. Bettina Flossmann hat gemeinsam mit der Psychoanalytikerin Dr. Alexandra Kleeberg und Dietrich Busacker diese mit Spannung erwartete Veranstaltung ins Leben gerufen. Der Onlinekongress gibt allen interessierten Zuschauer*innen die Möglichkeit, heilsame Anregungen von über 50 Menschen zu bekommen, die ganz unterschiedliche Heilungswege gegangen sind, die als Angehörige ihre liebsten begleitet haben oder als Expertinnen und Experten Krebskranken in Praxis und/oder Forschung zur Seite stehen. Einen kleinen Einblick bekommen Sie hier.

Noch bis zum 26. April bekommen Sie täglich mehrere Stunden Einblick in das komplexe Thema der Krebserkrankung aus den verschiedensten Perspektiven. Gemeinsam ist das Ziel aller Mitwirkenden dieser Konferenz, Menschen zu helfen, die Erkrankung Krebs besser zu verstehen, mit ihr besser umzugehen und ihnen Möglichkeiten für einen konstruktiven Umgang mit dem Geschehen zu geben. Die Teilnehmer*innen erhalten als Bonus-Geschenk das E-Buch „Weckruf Krebs“ mit über 80 Seiten Informationen rund um das Thema „Selbstheilung bei Krebs“ gratis.
Hier können Sie sich anmelden.

Ich selbst habe bei dem Kongress mehrfach mitgewirkt zum Thema der Erkrankung allgemein: Dr. med. György Irmey zu Krebs und Angst und zur nunmehr fast vierzig Jahren grenzerweiternden Arbeit der GfBK. Hier ist ein kurzer Auszug, der vollständige Beitrag ist kostenfrei nach Tagesplan im Kongresszeitraum zu sehen.
Mehrere der 50 Expert*innen, die beim Onlinekongress dabei sind, gehören mit persönlichen Beiträgen in Wort und Schrift zum Netzwerk der GfBK e.V. und GANIMED e.V. : Dr. Wolf Büntig, Dr. Rüdiger Dahlke, Dr. Gabriele Freytag, Dr. Ellis Huber, Dr. Olav Müller-Liebenau, Theodor Petzold, Miriam Reichel, Dr. Rosina Sonnenschmidt, Prof. Harald Walach, Dr. Walter Weber, Dr. Jens Wurster u.a.  

Die Veranstalter des cancer & co Kongresses, präsentieren am Donnerstag, 23.04.2020, um 20.00 Uhr auf Gemeinsam Heilsam TV die Online Campus Krebs & Co – Live Talkshow, an der ich in meiner Funktion als ärztlicher Direktor der GfBK teilnehmen werde. Weitere Mitwirkende sind:

• Dr. Rüdiger Dahlke, ganzheitlicher Arzt und Autor zahlreicher Bücher zu Krebs und zum Immunsystem
•  Dr. med. Ellis Huber, Vorstand Berufsverband der Präventologen, Gesundheitspolitiker und ehemaliger Präsident der Ärztekammer Berlin
•  Bettina Flossmann, ehemals Krebsbetroffene, Autorin
•  Dr. Alexandra Kleeberg, Psychoanalytikerin, Autorin zahlreicher Bücher zum Thema Selbstheilung

Moderation Dietrich Busacker, Collective Healing Institut. Hier finden Sie die Informationen über die Livesendung „Krebs vorbeugen“: LINK: Krebs vorbeugen

Mit einem berührenden Gedicht meiner GfBK-Mitarbeiterin Susanne Grasegger aus München möchte ich den heutigen Newsletter schließen:

Lasst uns Teil haben, an dem was zählt.
Lasst uns aufmerksam werden, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.
Lasst uns sorgsam trennen, was uns ohne Grund drängt und worauf wir hoffen wollen.
Lasst uns gut darauf achtgeben, wem wir unser Gehör schenken und worauf wir vertrauen.
Lasst uns eine eigene Meinung haben, die uns die Seele und nicht der Kopf geschenkt hat.
Lasst uns im Inneren suchen, was uns im Außen Angst macht und lasst uns dem alles entgegensetzen, was die Kraft des Lebens und der Liebe zu schenken hat.
Lasst uns Zeiten der Ruhe nutzen, um nach verloren gegangener Freude zu suchen.
Lasst uns die Augen auf das richten, was sonst im Rausch der Eindrücke nicht sichtbar ist.
Lasst uns dem Takt unseres Herzens lauschen und die Melodie der Liebe genießen.
Lasst uns in Gedanken die umarmen, die wir schon viel zu lange nicht mehr umarmt haben.
Lasst uns frei von Ablenkung tag träumen, was uns wirklich zufrieden macht. Lasst uns neu bestimmen, wonach wir uns sehnen.
Lasst uns teilen, was uns bewegt und lasst uns spüren, was Teilen bewegen kann. Lasst uns unsere Zeit nutzen, für Gedanken, die die Kraft haben uns zu stärken und lasst uns immer, wenn wir die Kraft dazu haben, das tun, was die überragende Chance hat, Gutes zu bewirken. Lasst uns eine Idee davon formen, worauf es wirklich ankommt.

Suchen Sie auch bei äußerer Distanz Menschen, mit denen Sie sich austauschen, um gemeinsam nach kreativen Lösungen zu suchen, sich gegenseitig vertrauensvoll aufzubauen oder zu entlasten.  Blicken Sie bitte trotz des Krisengeschehens zuversichtlich in die Zukunft, bleiben Sie sich und Ihren Wertevorstellungen treu. Begegnen Sie sich selbst öfter mit einem zärtlichen, liebevollen Mitgefühl. Achten Sie gut auf sich und sorgen Sie liebevoll für sich und Ihre Nächsten!

Gesundheitsfördernde und sonnige Frühlingsgrüße

Von Herzen

Ihr

Dr. med. György Irmey, 1. Vorsitzender GANIMED e.V.


Bärlauch

Hallo liebe Leser, mein Name ist Gabi Nießen und ich bin Vorstandsmitglied in unserem Verein. Als Fachberaterin für essbare Wildpflanzen bin ich das ganze Jahr unterwegs mit Wanderungen, Vorträgen, Seminaren usw. Ich möchte Sie einladen, mit mir die heimische Pflanzenwelt zu entdecken, denn jetzt im Frühling sprießen die Pflanzen kraftvoll aus dem Boden.

Ein starker Vertreter mit Bärenkräften ist der beliebte Bärlauch. Wussten Sie, dass der Bär bei unseren Ahnen als fruchtbarkeitsförderndes, kraftvolles Urwesen galt, welches mit seiner Kraft und Stärke die Macht des Winters bannen konnte und somit symbolisch als Frühlingsbote durch die Wälder stapfte. Man glaubte, dass sich diese Urwesen in bestimmten Pflanzen verkörpern können und wir können uns diese Kräfte beim Genuss der Pflanzen einverleiben.

Der Bärlauch gilt als eine der stärksten Bärenpflanzen und schaut man sich seine Inhaltsstoffe an: Allicin, Senfölglykoside, Vitamin C, Eisen, Kupfer, Natrium, Selen – um nur einige zu nennen - dann versteht man, dass Bärlauch ein breites Spektrum an Wirkungen bietet. Er wirkt  u. a. entzündungshemmend, anregend, antibakteriell, schleimlösend, blutreinigend, harntreibend, cholesterinspiegelsenkend … Die Römer nannten den Bärlauch übrigens „herba salutaris“ - das Heilkraut.

Wie können Sie ihn in Ihren Speiseplan einbauen?

Neben all diesen Wirkungen ist er natürlich überaus lecker. Sie können Ihrer Koch-Phantasie freien Lauf lassen: er schmeckt in Suppen, Soßen, Salaten, im Quark und im Frischkäse, in Essig oder Öl eingelegt, in Aufläufen oder als Geschmackszutat für Brot und Brötchen. Beim Kochen verliert er seine Schärfe und wird angenehm mild.

Also - gehen Sie hinaus und holen sich den Bärlauch in Ihre Küche. Viele glauben, dass man vom Bärlauch nur die Blätter verwenden kann. Das ist schade, denn die Knospen und Blüten, die Samen und die kleine Zwiebel bieten ein individuelles Geschmacksfeuerwerk. Sind die kleinen Blätter sehr kräftig und scharf im Geschmack, mildert sich das bei den größeren Blättern ab. Die Knospe ist äußerst pikant und es macht Spaß, ein Knospen- und Blütenpesto zu verspeisen. Dieses Pesto ist naturgemäß heller, als das Pesto aus den Blättern – eine interessante Variante. Probieren Sie die Knospen in einer feinen Kartoffelsuppe!

Die kleinen Samen lassen sich gut trocknen und gemahlen über eine feine Speise streuen. Der Herbst ist die Erntezeit der kleinen Zwiebel und wenn man Bärlauch im Garten hat, sollte diese auch zu finden sein. Das Zwiebelchen eingelegt in Öl mit Thymian, getrockneten Tomaten und Schafskäse ist eine feine Delikatesse an manch einem Feiertag.

Übrigens geht die Kraft der Pflanze und der Bärlauchgeschmack mit der Entwicklung der Pflanze einher: zuerst sind die Blätter am geschmackvollsten, dies geht dann über in die Knospe und in die Blüte – letztendlich in den Samen und in die Zwiebel.

Ich wünsche Ihnen einen frühlingshaften Bärenhunger.

Nun wissen Sie schon ganz viel über den Bärlauch – aber – Sie sollten diese interessante Pflanze auch sicher bestimmen können. Dabei sollen Ihnen die Bilder im Anschluss helfen. Es kann fatal sein, sich nur auf seine Nase zu verlassen, denn der Bärlauch verströmt einen kräftigen Knoblauchgeruch. Dieser ist allerdings so intensiv, dass andere Pflanzen diesen Geruch annehmen. Deshalb Augen auf und achtsam pflücken!

 

Achtsam heißt:    Ich pflücke nur die Pflanzen, die ich genau bestimmen kann.

Ich pflücke Blatt für Blatt und gehe nicht mit der Sichel in den Wald!

Ich sammle nur die Menge an Pflanzen, die ich wirklich brauche!

Ich pflücke an verschiedenen Stellen, um die Bestände zu erhalten!

Ich empfinde Dankbarkeit für die Gaben der Natur!

 

 

Unterschiede zwischen Bärlauch und Maiglöckchen

 

Bärlauch      

Maiglöckchen

Aronstab

Herbstzeitlose

Duftet nach Knoblauch

Kein Knoblauch-Duft

Kein Knoblauch-Duft

Kein Knoblauch-Duft

Blätter wachsen einzeln am Stiel.

Blätter wachsen meist paarweise am Stiel, wie Zigarillo aufgerollt.

Blätter sind lang gestielt, dunkelgrün, gelegentlich gefleckt.

Blätter sind 30 cm lang und trichterförmig angeordnet.

Blätter sind auf der Unterseite stumpf.

Blätter glänzen auf der Unterseite.

Blätter sind auffallend geädert.

Blätter sind auffallend dicklich steif.

Blätter neigen eher zur Wellung am Rand.

Blätter neigen weniger zur Wellung am Rand.

Blätter sind breit pfeilförmig.

Blätter sind zungenförmig.

Eine Sammelblüte in Kugelform wächst in

einer gemeinsamen Hülle heran.

Mehrere Knospen an einem Stängel aufgereiht wachsen heran.

Das einem Blütenblatt gleichende Hochblatt ist zu einer Scheide geformt.

Blüten erscheinen im Spätsommer; stängel-lose, dreifächerige Frucht erscheint im Frühjahr.


Auszug aus dem Beitrag vom März 2020 von:

Dr. med. György Irmey, Ärztlicher Direktor, Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der GfBK,

"Unser größter Feind ist nicht der Virus. Unsere größten Feinde sind Angst, Gerüchte und Stigma (Ausgrenzung); was wir brauchen sind Fakten, Vernunft und Solidarität", ließ zu Recht Ende vergangener Woche einer der führenden Vertreter der WHO verlauten. Leider müssen wir im Umgang mit dem Corona-Virus tagtäglich das Gegenteil registrieren. Es werden in zu vielen Medien und in der Allgemeinheit Ängste geschürt und Ängste verstärkt, die faktisch überhaupt nicht dem Ausmaß der bedrohlichen Lage entsprechen. Ich empfinde es als wesentlich schlimmer, dass im Jahre 2020 immer noch tagtäglich 15.000 Kinder einen Hungertod zu erleiden haben, weil die Menschheit es nicht schafft, ihre Ressourcen auf der Erde gerechter zu verteilen.

Stärken Sie Ihre Immunkräfte in der Influenzasaison

Im Zusammenhang mit Ihrer Krebserkrankung führen Sie möglicherweise schon zahlreiche Maßnahmen der Immunstärkung durch, die Sie natürlich fortsetzen sollten und die durchaus ausreichend sein können. Nutzen Sie bitte Informationsquellen, denen Sie vertrauen können und die nicht Unsicherheit und Angst verbreiten.
Im Folgenden möchten meine liebe Kollegin Dr. Nicole Weis und ich Ihnen einige Anregungen zur Immunstärkung geben, die selbstverständlich individuell abzuwägen und im Zweifel mit Ihrem behandelnden Arzt/Ärztin zu besprechen sind:

  • Am wichtigsten erscheint uns eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung
  • Ingwer als gekochtes Ingwerwasser oder unterwegs ein kleines Stück Ingwer in den Mund legen – bitte Vorsicht bei Magenempfindlichkeit 
  • Holunder- und/oder Johannisbeerdirektsäfte mit naturtrübem Apfelsaft mischen und ein gesundes Maß täglich trinken
  • Ölziehen mit Kokosöl zur Schleimhautstabilisierung
  • Zistrose (z.B. als Cystus 052® von Pandalis), vorbeugend am besten in Form von Lutschtabletten
  • Propolis im Honig (z.B. im Hercules-Honig der Allgäuer Wanderimkerei) oder als Rachenspray (z.B. von Bergland) – nicht bei Allergikern
  • Holunder als Spray (z.B. Viridian Elderberry Throat Spray) 
  • Individuelle Auswahl von Vitalpilzen

Selbstverständlich treffen Sie eine persönliche Auswahl und brauchen nicht alle Maßnahmen gleichzeitig durchzuführen!
Zwei sehr sinnvolle Maßnahmen bezüglich jeglicher Grippewelle sind regelmäßiges und gründliches Händewaschen (mindestens 20 Sekunden lang) sowie im Krankheitsfall oder bei Abwehrschwäche das Vermeiden größerer Menschenansammlungen.
Gehen Sie viel und oft an die frische Luft am besten in den Wald spazieren und atmen Sie bewusst tief durch. Zusätzlich unterstützen eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, ausreichend Schlaf sowie Wechselgüsse nach Pfarrer Kneipp das Immunsystem.
Eine aktuelle Risikobewertung bezüglich des Corona-Virus finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts zusammengefasst.

Resilienz und Dankbarkeit

Tun Sie bitte Ihr Bestes mit positiven Impulsen sich nicht der allgemeinen Angst- und Panikmache  anzuschließen und dankbar dafür zu sein, wie viele Dinge in Ihrem Leben trotz aller Herausforderungen und Probleme funktionieren und gut laufen. Mit Angst und Panik wird das Immunsystem unnötig geschwächt.
Die Heilmeditation unserer beratenden Ärztin Dr. Petra Barron kann eine gute Unterstützung dabei sein.
In ihrem Artikel Resilienz stärken – neue Lösungen finden gibt Claudia Reinicke mehrere praktische Tipps mit Techniken zur Steigerung der Selbstwirksamkeit, akuten Ängsten und Sorgen zu begegnen. Auch in ihrem Video anlässlich unseres Kongresses geht sie auf dieses Thema ein.
Der Ihnen allen gut bekannte und beliebte Ebo Rau hat einen Flyer mit Heilimpuls-Gedanken herausgegeben, den wir hier gerne teilen. Die Impulse verweisen auf unsere gemeinsamen, zahlreichen Benefizprodukte in Form der immerwährenden Kalendarien und Meditations-CDs, die Sie nicht nur in Bezug auf eine Krebserkrankung unterstützen können.
Die Fastenaktion der evangelischen Kirchen lautet in diesem Jahr „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“. Sich diesem Motto des Pessimismusfastens anschließen, mitmachen und schauen, wie jede*r von uns Zuversicht in sein Leben integrieren kann, ist eine gute Möglichkeit, mit dem Ängsten vor dem Corona-Virus konstruktiv umzugehen. Eine zuversichtliche Haltung kann uns immer wieder in Ruhe und Gelassenheit bringen.

Weitere Informationen:
Dr. med. Annette Jänsch gab unserer Gesellschaft vor kurzem  für unsere Mitgliederzeitschrift momentum-gesund leben bei Krebs ein Interview zu „Fasten und vegane Ernährung – nützlich während der Chemotherapie“. Auch ein kurzes Video mit Frau Dr. Jänsch können wir Ihnen hier anbieten. 

Herzliche gesundheitsfördernde Grüße

Ihr

Dr. med. György Irmey

Ärztlicher Direktor
Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e. V. (GfBK)

Voßstr. 3, 69115 Heidelberg, Tel.: 06221 - 138020
https://www.biokrebs.de/information@biokrebs.de 



Hier schon ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste und damit 5.  Etappe des Neckarsteigs. Bemooste Steine, malerische Pfade, alte Bäume und tolle Ausblicke sind garantiert. Weitere Infos siehe Programm

21.3.2020 - Treffpunkt 9.30 Uhr Busbahnhof Mosbach

Anmeldungen ab sofort möglich bei

Gabriele Landauer, Tel. 06261/35949 g.landauer@online.de

oder Mareike Ühlein, Tel. 06261/36972 - marerike.uehlein@gmx.de

Wir freuen uns auf viele Mitwanderer!!!! Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen - gute Kondition, Vesper, Trinken, Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung - und natürlich gute Laune sollte jeder im Rucksack dabei haben -:)

Gabriele Wald

Aufruf zu einer Kundgebung:

 Der Naturheilverein Mosbach und Umgebung e.V. beteiligt sich am Samstag, 12.10.19, 11.00 - 14.00 Uhr, an der Demonstration in Stuttgart für die „Freie Impfentscheidung“.
Es geht um Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit, Erziehungsrechte und die Grundrechte. 

Wer sich der Gruppe anschließen möchte, kommt, bestückt mit orangenen Warnwesten/Kleidung um 8.30 h zum Bahnhof Neckarelz. Gruppentickets werden dann gemeinsam erworben. Weitere Infos auf: 

www.impfpflicht-nein-danke.de
www.impfkritik.de 
www.impfdilemma.de


Die Aktiven des Naturheilvereins Mosbach und Umgebung e.V.  waren Mitte Juli 2019 im Kapuzinerkloster in  "Zell am Hamersbach"  und sind nicht nur gewandert. Das neue Programm 2020 wurde vorbereitet, frühmorgens Yoga gemacht und sogar am Sonntagmorgen im Team gearbeitet.

Wir haben diesen Ausflug sehr genossen. Im Bild sehen Sie die aktiven Frauen.


Wer Interesse hat, bei unseren Sitzungen mitzuarbeiten, kann sich gerne an uns wenden. (Kontakt).

Die nächste Sitzung findet Dienstag, den 18.11.2019 um 19.30 Uhr bei Rolf Ehrle statt.

Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihren Ideen, Anregungen und Ihrem Engagement unterstützen möchten.


Jubiläumskongress:  130 Jahre Deutscher Naturheilbund

Mit einem Festwochenende und umfangreichem Programm im gesamten Areal des Schlosses Bauschlott in Neulingen bei Pforzheim feiert der Deutsche Naturheilbund am 7. und 8. September das 130. Verbandsjubiläum. rund 30 Vorträge, Bewegungsworkshops und eine GesundheitsausstellunMuseum und Café wird Kunst und Kultur anbieten. Auf die Spuren der Schlossgeschichte, deren Ursprung ein Ritter bereits im 15. Jahrhundert gelegt hat, können sich Besucherinnen und Besucher bei Führungen durch den privaten, denkmalgeschützten Schlosspark begeben.

Eine schöne Gelegenheit für einen Vereinsausflug mit Ihrem örtlichen Naturheilverein oder als einzelne/r Besucher, ob aus dem örtlichen Umkreis oder mit Anreise! Der Deutsche Naturheilbund lädt Sie herzlich ein, bei freiem Eintritt an beiden Tagen dabeizusein. (sn)

Jubiläumskongress, 7. und 8. September, 10 bis 18 Uhr, Schloss Bauschlott,  Am Anger 70, 75245 Neulingen

 Informationen unter Tel. 07237- 48 48 799, info@naturheilbund.de und www.naturheilbund.de.